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Wölfe und FCA im Abwehr-Domino mit der Roma und Crystal Palace

Konstantinos Koulierakis steht in Italien und England auf dem Wunschzettel und könnte einen Ex-Wolfsburger beerben. Derweil ist der Wechsel von FCA-Verteidiger Chrislain Matsima geplatzt.
Italien oder England, Konstantinos Koulierakis?
Italien oder England, Konstantinos Koulierakis? | picture alliance/GettyImages

Am 8. August startet der VfL Wolfsburg mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern als haushoher Aufstiegsfavorit in die Zweitliga-Saison 26/27. Abzulesen ist das allein am Kader-Marktwert der Wölfe. Knapp 200 Millionen Euro beträgt dieser. Auf Platz zwei steht Mit-Absteiger St. Pauli mit knapp 46 Millionen Euro.

Mit Transfer-Ausgaben in Höhe von 22,7 Millionen Euro hat der VfL zudem mehr für neue Spieler bezahlt als die restlichen 17 Teams im deutschen Unterhaus zusammen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Wolfsburger schon 22,75 Millionen Euro durch Verkäufe eingenommen haben. Und noch viel Geld in die Autostadt-Kassen fließen könnte.

Stürmer Dzenan Pejcinovic, an dem der VfB Stuttgart stark interessiert ist, könnte allein über 20 weitere Millionen bringen. Zu den Verkaufskandidaten zählt auch Innenverteidiger Konstantinos Koulierakis, der noch bis 2029 unter Vertrag steht und einen geschätzten Marktwert in Höhe von 25 Millionen Euro aufweist.

Für das Abwehrzentrum hat der VfL in Hauke Wahl einen neuen Chef verpflichtet, der auch direkt zum Kapitän ernannt wurde. Dazu hat sich Youngster Mathys Angely (19) in der Vorbereitung als wahrscheinlicher Stamm-Partner herauskristallisiert. Im Kader stehen zudem noch Routinier Denis Vavro, Ghanas WM-Fahrer Jonas Adjetey und der Brasilianer Cleiton.

Bei der jüngsten Saison-Generalprobe gegen Olympique Lyon kam Koulierakis gar nicht zum Einsatz. Sein Abgang wäre sportlich für die Wölfe zu verschmerzen und finanziell lukrativ. Knapp zwölf Millionen Euro hatten die Wolfsburger im Sommer 2024 an PAOK für ihn gezahlt. Trotz des Abstieges ist jetzt ein guter Gewinn drin.

Roma und Crystal Palace heiß auf Koulierakis

Interessenten gibt es vor allem zwei: Laut übereinstimmenden Berichten, unter anderem von Fabrizio Romano, die AS Rom. Alfredo Pedulla bringt zudem auch Crystal Palace ins Spiel. Inklusive Boni könnte Koulierakis den Wölfen bis zu 20 Millionen Euro einbringen.

FCA bricht Verhandlungen mit Palace über Matsima ab

Das Werben um Koulierakis passt ins laufende Abwehr-Domino in Europa. Angestoßen hatte es der Ex-Wolfsburger Maxence Lacroix. Der Franzose steht unmittelbar vor einem Wechsel von Crystal Palace zu Chelsea. Rund 55 Millionen Euro Ablöse werden fällig.

Crystal Palace ist entsprechend auf der Suche nach einem Nachfolger. Zunächst galt Augsburgs Chrislain Matsima als Wunschkandidat. Doch laut Sky-Reporter Florian Plettenberg ist der Deal auf der Zielgeraden geplatzt. Der FCA habe die Verhandlungen abgebrochen, weil keine endgültige Einigung mehr in Sicht war. Gescheitert sei dies an Details über Bonuszahlungen und der Ablöse-Struktur.

Palace könnte sich deshalb nun auf eine Verpflichtung von Koulierakis fokussieren. Mit der Roma als möglichen Mitbewerber.


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