Es war die bislang größte Überraschung dieser WM und eine der größten Sensationen in der Geschichte des Turniers überhaupt: Spanien kommt gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus und blamiert sich damit bis auf die Knochen.
Die blauen Haie sammelten damit in ihrem WM-Debüt direkt auch ihren ersten Punkt ein, Spanien hingegen wird einiges hinterfragen müssen. Zwar hatte die Furia Roja Glück, dass auch Saudi-Arabien und Uruguay nur Unentschieden spielten (1:1), dennoch wirbelt der spanische Punktverlust bereits jetzt den Turnierbaum durcheinander.
Deutschland quasi schon durch?
Denn Spaniens Blamage gegen den afrikanischen Inselstaat hat auch Auswirkungen auf das DFB-Team. Gewinnt Deutschland sein nächstes Spiel gegen die Elfenbeinküste, steht das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits sicher im Sechzehntelfinale.
Der Grund ist der neue Modus: Erstmals kommen auch die acht besten Gruppendritten weiter. Und weil nach den Unentschieden in den Gruppen B, C, F und H die dortigen Dritten nicht mehr auf sechs Punkte kommen können, hätte Deutschland das K.o.-Ticket durch einen Erfolg gegen die Elfenbeinküste bereits in der Tasche.
7:1 als Faustpfand
Ein erneutes Ausscheiden in der Vorrunde wie bei der WM 2018 und 2022 ist also höchst unwahrscheinlich. Vielmehr könnte Deutschland durch einen Erfolg gegen die Elefanten womöglich sogar schon Platz eins in der Gruppe sichern.
Durch das 7:1 gegen Curaçao hat das DFB-Team gegenüber Ecuador und der Elfenbeinküste einen deutlichen Vorteil im Torverhältnis, sodass man immer noch ein weiteres Ass im Ärmel hat. Schließlich zählt bei Punktegleichstand zu aller erst der direkte Vergleich, gefolgt von dem Torverhältnis.
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