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WM-Lauf schlecht für Gladbach: Der aktuelle Stand bei Elvedi

Die Borussia erhofft sich Klarheit, doch Nico Elvedi ist mit der Schweiz noch immer bei der WM. Ein zumindest emotionaler Zwiespalt für den Bundesligisten.
Nico Elvedi ist mit der Schweiz noch immer bei der WM aktiv
Nico Elvedi ist mit der Schweiz noch immer bei der WM aktiv | Emilee Chinn/GettyImages

Am späten Dienstagabend trifft die Schweiz im letzten Achtelfinale dieser Weltmeisterschaft auf Kolumbien. Das durchaus machbare Ziel: Ein erneuter Sieg und damit der Einzug ins Viertelfinale.

Auch Nico Elvedi ist mit dabei. Der Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach stand bei allen bislang vier WM-Partien in der Startelf und über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. So sehr die Vereinsverantwortlichen ihm diesen erfolgreichen Run sicher gönnen, so schlecht ist er aber für die Fohlenelf.

Langer WM-Run der Schweiz verhindert Planungssicherheit in Gladbach

Der Hintergrund: Der Vertrag von Elvedi bei der Borussia läuft zum nächsten Sommer aus. Damit ist die Ausgangslage klar, entweder es folgt eine Verlängerung oder ein Verkauf. Ein ablösefreier Abgang soll vermieden werden. Offensichtlich ist dabei: Je länger die Schweiz und damit auch der Verteidiger bei der WM ist, desto später wird Gladbach die erhoffte Klarheit bekommen. Schließlich laufen während des Turniers keine Vertragsverhandlungen, wenngleich es laut der Rheinischen Post einen regelmäßigen Austausch zwischen Spieler und Klub gibt.

Darüber hinaus heißt es, dass Elvedi der Borussia bislang keinerlei Hinweis auf einen erhofften Abgang gegeben hat. Intensive Gespräche wird es aber schon alleine deshalb geben müssen, weil Rouven Schröder offenbar eine Gehaltsreduzierung im neuen Vertrag integrieren wollen würde. Das hängt nicht mit einer vermeintlich fehlenden Wertschätzung zusammen, sondern viel eher mit den finanziellen Rahmenbedingungen des Bundesligisten. Deshalb ist selbst im Falle einer grundsätzlichen Bereitschaft seitens Elvedi, auch weiterhin ein Teil der Fohlenelf zu sein, ein Verbleib nicht per se garantiert.

WM könnte Elvedi-Ablöse nach oben treiben

Laut der Rheinischen Post würde sich die Borussia im Falle einer vorzeitigen Trennung eine Ablösesumme im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erhoffen – trotz des nur einen Jahres an Restvertrag. Immerhin dafür könnte die WM ein Vorteil sein, wenn sich Elvedi mit guten Leistungen nochmal in den Fokus potenziell interessierter Vereine spielen kann. Aus egoistischer Sicht ist jedenfalls eines sicher: Je eher das Turnier für die Schweiz endet, desto früher wird es Planungssicherheit geben.


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