Manuel Neuer hat noch immer nicht genug vom Fußball. Das zeigt nicht nur seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern bis 2027, sondern auch die immer wahrscheinlichere Rückkehr ins DFB-Tor für die anstehende Weltmeisterschaft in Amerika, Kanada und Mexiko.
Bundestrainer Julian Nagelsmann wich der Neuer-Frage im aktuellen sportstudio gestern mehrmals auf, mittlerweile rechnen jedoch nahezu alle mit einer Rückkehr des 40-Jährigen ins DFB-Tor. Das Einzige, das ihm dabei noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, ist die erneute Verletzung, die sich Neuer im Spiel gegen den 1. FC Köln zuzog.
Wie schlimm ist Neuer verletzt?
In der 60. Minute musste der 40-Jährige für Jonas Urbig ausgewechselt werden. "Ich habe ein bisschen was gemerkt in der Wade und ich wollte jetzt kein Risiko eingehen - auch wegen nächster Woche", hatte Neuer am Samstag bei Sky Sport die Verletzung heruntergespielt. Am kommenden Wochenende steigt das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.
Jetzt liegen die offiziellen Resultate der Untersuchung vor. "Manuel Neuer muss wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten. Das ergab eine Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern", erklärten die Münchner in einem Statement.
DFB-Comeback quasi fix?
Wie lange Neuer ausfällt, schrieb der FC Bayern nicht. Das lässt wiederum darauf schließen, dass die Verletzung nicht schwerwiegend ist. Dennoch will der Rekordmeister kein Risiko eingehen und ihn zu keinem schnellen Comeback drängen.
Die Diagnose bedeutet auf der anderen Seite auch, dass einem Comeback in der Nationalmannschaft eigentlich nichts mehr im Wege steht. Denn ein längerfristiger Ausfall ist wie gesagt sehr unwahrscheinlich.
Mit anderen Worten: Zum Start der WM dürfte Neuer, wenn alles nach Plan läuft, wieder komplett fit sein – und am 14. Juni gegen Curacao womöglich wirklich zwischen den deutschen Pfosten stehen.
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