Die jüngsten Aussagen von Julian Nagelsmann hinsichtlich der nahenden Weltmeisterschaft und der Kader-Nominierung, haben bereits für viele Diskussionen gesorgt. Nicht anders dürfte es sich angesichts seiner nun neuen Erklärungen rund um Leroy Sané und seiner Rolle in der Deutschen Nationalmannschaft verhalten.
Gegenüber dem kicker betonte der Nationaltrainer: "Wir haben von seinem Profil nicht viele Spieler, die oft ins Zentrum gehen vom rechten Flügel. Wenn die Gesundheit mitspielt, kann er für uns ein ganz wichtiger Spieler sein."
"So ehrlich sind wir: Wir wissen bei ihm nie zu 100 Prozent, was am Ende auf den Platz kommt."Nagelsmann zu Sanés Schwankungen, kicker
Worte, die auch schon bezüglich der bevorstehenden Länderspielpause sehr aussagekräftig sind. Wenn Deutschland zum Ende des März erst gegen die Schweiz und dann gegen Ghana testet, wird Sané wohl ziemlich sicher zum Aufgebot gehören. Damit würde der 30-Jährige auch die große Chance bekommen, sich für die WM in den USA zu empfehlen. Ansonsten würden diese Aussagen von Nagelsmann wohl kaum Sinn ergeben.

"Super Verhältnis" zwischen Nagelsmann und Sané - Offensivspieler will unbedingt zur WM
Mit Sané habe er ohnehin "ein super Verhältnis", wie er beteuerte. Der Offensivspieler habe in der Vergangenheit viele "super Spiele" absolviert und mache es "auch bei Galatasaray gut". Nichtsdestotrotz gab es noch einen kleinen Piekser für Sané: "So ehrlich sind wir: Wir wissen bei ihm nie zu 100 Prozent, was am Ende auf den Platz kommt." Damit thematisierte Nagelsmann die Aufs und Abs in den Leistungskurven des 72-fachen Nationalspielers. Mal fällt er gar nicht auf, mal überzeugt er auf ganzer Linie - wie etwa beim 6:0-Sieg über die Slowakei im vergangenen November.
Sané selbst bezeichnete die Nominierung für den WM-Kader beim kicker als "sein großes Ziel" (via Sport1). Dabei machte er bereits deutlich, dass er sich notfalls auch innerhalb der Mannschaft unterordnen würde, sollte es nicht zu einem Stammplatz reichen: "In einem Turnier kommt man nicht weit mit elf Spielern, sondern dem gesamten Kader. Ich bin bereit, jede Rolle anzunehmen, die mich und die Mannschaft weiterbringt." So oder so würde er das Team pushen und seinen Teil zum erhofften Erfolg beitragen wollen.
