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WM als Transferkiller? So viel Budget hat der BVB noch

Borussia Dortmund muss auf dem Transfermarkt offenbar kreativ werden.
Ole Book bastelt aktuell an seinem ersten BVB-Kader
Ole Book bastelt aktuell an seinem ersten BVB-Kader | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Borussia Dortmund legte auf dem Transfermarkt mit der Verpflichtung von Joane Gadou spektakulär los, seitdem kam jedoch nur noch wenig von Schwarz-Gelb. Bei Kennet Eichhorn zog sich der BVB beispielsweise lieber aus dem Poker zurück, anstatt All in zu gehen.

Das Problem, dass Sportdirektor Ole Book und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken haben, ist die WM. Diese sorgt dafür, dass der Markt in diesem Jahr nicht nur deutlich später in Schwung kommt, sondern auch überhitzt sein dürfte.

Große Pläne, wenig Budget

Das ist für die Dortmunder problematisch, schließlich verfügen sie laut der Bild aktuell nur noch über ein Transfer-Budget von 30 bis 40 Millionen Euro. Das ist angesichts des BVB-Plans, noch mindestens zwei Neuzugänge zu holen, nicht unbedingt viel.

Oberste Priorität hat die Suche nach einem Nachfolger für Julian Brandt, aber auch ein Mittelfeldspieler und ein Außenverteidiger sollen noch kommen. Letzteres hat vor allem den Grund, da Yan Couto (Como) und Julian Ryerson (Manchester United) heftig umworben werden.

Guirassy und Adeyemi im Fokus

Klar ist: Ohne Abgänge kann die Borussia diesen Plan allerdings nicht umsetzen. Und so rücken Akteure wie Karim Adeyemi und Serhou Guirassy in den Fokus. Beide dürfen die Westfalen verlassen, in beiden Fällen verlangt der BVB wohl mindestens 40 Millionen Euro.

Doch bis diese Transfers unter Dach und Fach sind, dürfte wegen der WM eben noch einiges an Zeit vergehen. Das ist für Dortmund kontraproduktiv, da man eigentlich nicht noch einmal einen Transfersommer wie letztes Jahr erleben wollte, als etliche Neuzugänge erst kurz vor dem Deadline Day kamen.

Doch es scheint, als müssten Book udn Ricken auch in diesem Jahr einen langen Atem haben.


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