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Winter-Flop? Schröder ordnet Gladbachs Leih-Experiment ein

Von Sarco erhoffte sich Gladbach Tempo und neue Optionen, doch bislang reichte es nur zu wenigen Minuten. Jetzt ordnete Schröder die Situation ein und machte klar, was intern weiter zählt.
Alejo Sarco mit wenig Impact für Gladbach
Alejo Sarco mit wenig Impact für Gladbach | picture alliance/GettyImages

Mit einer Leihgebühr von rund 150.000 Euro holte sich Borussia Mönchengladbach im vergangenen Winter den jungen Alejo Sarco vom Rhein-Rivalen Bayer Leverkusen bis zum Saisonende.

Bislang lässt sich der Einfluss des 20-Jährigen allerdings nur als minimal beschreiben. Zwei Joker-Einsätze, insgesamt 47 Minuten, mehr steht seit dem Wechsel nicht zu Buche. Seine letzte Minute auf dem Platz sammelte Sarco am 7. Februar – ausgerechnet gegen Bayer Leverkusen. Seitdem reichte es auch wegen einer zwischenzeitlichen Verletzung nicht für weitere Einsätze.

Schröder ordnet die Leihe ein

Sport-Boss Rouven Schröder erklärte nun, warum Gladbach diesen Schritt gegangen ist und warum die Leihe aktuell noch nicht wirklich aufgeht: "Es ist ein Transfer gewesen, wo man natürlich ein bisschen spekuliert hat und überzeugt war: Der kann uns etwas geben. Alejo kämpft jeden Tag darum, mehr Spielzeit zu bekommen. Charles Herrmann, der eine gewisse Geschwindigkeit hat, hat uns ja im Winter verlassen. Auch Alejo hat diese Geschwindigkeit. Seine Geschwindigkeit, in die Tiefe zu kommen, haben wir aber noch nicht so einsetzen können."

Und Schröder machte auch klar, dass das Projekt intern noch nicht abgeschrieben ist: "Natürlich kann am Ende nicht jeder Transfer funktionieren. Aber wir fühlen uns trotzdem wohl mit dem Transfer. Das wird auch der Trainer bestätigen, dass sich Alejo nicht hängen lässt. Er gibt Gas – und trotzdem sind andere vor ihm. Aber er schiebt die anderen an, ein Konkurrenzthema ist trotzdem da. Und die Saison ist noch nicht vorbei."

Großes Potenzial, bisher kaum bestätigt

Schaut man auf Sarcos Werte aus der Jugend, wirkt der Transfer grundsätzlich nachvollziehbar. In der argentinischen Jugendliga Copa LPF Proyección Clausura erzielte er sieben Tore in 14 Einsätzen.

Das Potenzial ist also vorhanden und auch sein Einsatz im Training scheint laut Schröder zu stimmen. Trotzdem konnte Sarco den Sprung auf Bundesliga-Niveau bisher noch nicht nachweisen. Weder in Leverkusen noch jetzt in Gladbach. Ob und wann das gelingt und wie es für ihn nach der Leihe weitergeht, bleibt abzuwarten.

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