Die Vertragsgespräche zwischen Borussia Dortmund und Karim Adeyemi dauern nun schon länger an. Eine Einigung zeichnet sich aber weiterhin nicht ab, was die Vereinsverantwortlichen in gleich doppelter Hinsicht unter Druck setzt.
Weder kann Schwarz-Gelb von einer Vertragsverlängerung ausgehen, was für personelle und auch finanzielle Klarheit sorgen würde – noch kann fest mit einem Abgang gerechnet werden. Wie die Sport Bild nun berichtet, ist die erhoffte Einigung wohl auch noch gar nicht in Sicht. In den Fragen ums Gehalt und Handgeld sollen Spieler und Klub noch "millionenweit" auseinander sein. Es geht also nicht bloß um Details, viel eher müsste es noch jeweils größere Zugeständnisse geben.
Berater bietet Adeyemi europaweit an
Immerhin ein vermeintliches Trostpflaster für den BVB: Ein ablösefreier Abgang im nächsten Sommer, wenn der aktuelle Vertrag ausläuft, wird von der Adeyemi-Seite zurzeit wohl nicht forciert. Stattdessen, so die Sport Bild weiter, werde der Offensivspieler von seinem Management in allen europäischen Top-Ligen angeboten – für einen möglichen Wechsel in diesem Sommer.
Wiederum schlecht für Dortmund: Bisher scheint kein Verein wirklich ein nennenswertes Interesse entwickelt zu haben. Dementsprechend zeichnet sich bislang auch kein Verkauf ab, der im Falle einer ausbleibenden Verlängerung das klare Ziel des Bundesligisten wäre.
Die Situation bleibt zerfahren. Die Ruhr Nachrichten hatten schon angemerkt, dass das bereits für Unmut bei den BVB-Verantwortlichen sorge (90min berichtete).
Weitere Nachrichten rund um den BVB:
