Wie steht es um die Tabakovic-Zukunft? Hoffenheim-Coach lässt aufhorchen
Von Yannik Möller

Ausgerechnet gegen die TSG Hoffenheim und damit gegen den Klub, von dem er zu Borussia Mönchengladbach ausgeliehen ist, konnte sich Haris Tabakovic nicht ins Schaufenster stellen. Der Angreifer steht mit seinen neun Treffern zurzeit auf dem geteilten dritten Platz in der Torjägerliste, blieb bei der 1:5-Niederlage am Mittwochabend jedoch blass.
Dennoch äußerte sich Christian Ilzer nach der Partie sehr positiv zu Tabakovic. "Der Plan ist, ihm Spielzeit zu geben. Dass er in Gladbach Tore und Assist liefert und einen Top-Wert in der Box hat, freut mich sehr für ihn", so der Hoffenheim-Coach (via Bild).
Im vergangenen Sommer habe die TSG einen "riesigen Kader" und die Notwendigkeit gehabt, mit jüngeren Spielern auch Marktwerte zu schaffen. Deshalb habe man mit dem 31-Jährigen die Entscheidung getroffen, "dass er die Leihe bei Gladbach bestmöglich nutzen soll".
Hoffenheim profitiert so oder so von guter Tabakovic-Leihsaison
Durch seine bisherige Zeit bei Borussia, bei der er seine Torjäger-Qualitäten schon mehrfach unter Beweis stellen konnte, dürfte sich Tabakovic auch Hoffnungen auf eine zur neuen Saison wieder größeren Rolle in Hoffenheim machen.
"Er macht dort einen hervorragenden Job. Er ist ein überragender Typ, der auch in schwierigen Phasen immer positiv geblieben ist. Wir mussten im Sommer harte Entscheidungen treffen, aber ihm tut diese Leihe sehr gut", lobte Ilzer seinen ausgeliehenen Angreifer.
Und selbst wenn Tabakovic anschließend erneut nicht eingeplant wird, so ist eine gute Leihsaison in Gladbach trotzdem von Vorteil für Hoffenheim. Immerhin kann sich der Angreifer so auch für andere Klubs interessant machen, sodass die TSG vielleicht noch eine gute Ablösesumme erzielen kann. So oder so muss im nächsten Sommer eine Entscheidung getroffen werden, denn: Sein Vertrag läuft nur noch bis 2027.
Weitere Nachrichten rund um die Bundesliga:
feed