Rund 50 Millionen Euro hätte das Gesamtpaket umfasst, wenn Borussia Dortmund die angedachte Verpflichtung von Said El Mala über die Bühne hätte bringen können. Hinzu wäre der neue Vertrag für den jungen Offensivspieler gekommen, sodass das zusätzliche Gehalt in dieser Rechnung nicht vergessen werden darf.
Kurzum: Der BVB hätte für El Mala ein so großes und damit kostenintensives Paket schnüren müssen (und auch wollen), dass es Abstriche bei den weiteren Transferplanungen gegeben hätte.
Wie die Sport Bild berichtet, wurde das vom amtierenden Vizemeister aber auch in dieser Offenheit und Deutlichkeit gegenüber Giannis Konstantelias und Joey Veerman kommuniziert.
Konstantelias und Veerman waren immer im Bilde
Die beiden hatten sich bereits während der laufenden Verhandlungen mit dem 1. FC Köln als Alternative zu El Mala ergeben. So war für die Dortmunder recht schnell klar: Sollte der Effzeh-Youngster nicht kommen, wird der Fokus auf Konstantelias und Veerman gerichtet. Andersherum hätten ihre Verpflichtungen wohl mindestens auf den Prüfstand gestellt, wenn nicht gar gänzlich abgehakt werden müssen, wenn Schwarz-Gelb bei El Mala den Zuschlag bekommen hätte.
Gut für den BVB: Das Neuzugangs-Duo, das beim Supercup gegen den FC Bayern sein Pflichtspieldebüt feierte, zeigte Verständnis und gab sich geduldig. Für den Fall der Fälle wurden aber schon zuvor die potenziellen Verträge der beiden ausgehandelt. So war Dortmund für alle Szenarien gewappnet und konnte nach der finalen Absage im Poker um El Mala schnell den Fokus verschieben und die Transfer von Konstantelias und Veerman eintüten.
Eine klasse, gewissenhafte und seriöse Arbeit von Sportdirektor Ole Book und seinem Team, das auf alle Szenarien vorbereitet war.
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