Im Kampf um den Klassenerhalt konnte Jahmai Simpson-Pusey dem 1. FC Köln zuletzt nicht helfen. Nach seiner Roten Karte beim 1:2 gegen den BVB musste der Innenverteidiger zwei Spiele aussetzen. Beim jüngsten 2:2 gegen Eintracht Frankfurt hätte er wieder eingreifen dürfen, fehlte dann aber kurzfristig aus privaten Gründen. Wie sich später rausstellte, ist Simpson-Pusey in der vergangenen Woche Vater geworden.
Ab dem wichtigen Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag (15:30 Uhr) wird der Engländer für den neuen Coach René Wagner dann endlich wieder eine Option sein. Gut möglich, dass Simpson-Pusey direkt wieder in die Startelf rutscht und dabei Cenk Özkacar oder Rav van den Berg verdrängt - oder eine Dreierkette mit ihnen bildet. Denn trotz seines Platzverweises gegen Dortmund hinterließ die Leihgabe von Manchester City bislang einen guten Eindruck in der Domstadt.
"Es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, zum FC zu kommen. Ich bin glücklich mit der Mannschaft und dem Umfeld. Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe", sagte der 20-Jährige gegenüber dem Express. "Ich habe nicht erwartet, dass ich hier sofort spiele, vor allem, weil ich in Schottland zuletzt nicht gespielt habe. Das kam überraschend, aber ich glaube, dass ich es gut gemacht habe. Ich hoffe, das war erst der Anfang."
Noch keine Gespräche - Simpson-Pusey "sehr glücklich" in Köln
Da die Leihe schon im Sommer endet, ist noch offen, wie es schon bald mit Simpson-Pusey weitergeht. Es hätten zwar noch keine Gespräche darüber stattgefunden, doch der Verteidiger selbst hätte offenbar nichts dagegen, über die Saison hinaus in der Domstadt zu bleiben.
"Ich kann die Frage aber noch nicht beantworten, dafür ist es zu früh. Ich bin sehr glücklich hier. Ich muss weiter meine Leistungen bringen und dann werden wir sehen", ließ Simpson-Pusey offen.
Klar ist, dass erst einmal die Effzeh-Verantwortlichen darüber entscheiden müssen, ob sie die im Leihvertrag verankerte Kaufoption ziehen wollen. Das Heft des Handelns würde Manchester City aufgrund einer vereinbarten Rückkaufklausel aber ohnehin in der Hand behalten.
