Wie der Phönix aus der Asche: Mbangula begeistert gegen Frankfurt
Von Fabian Küpper

Es sah so aus, als würde Werder Bremen auch gegen Eintracht Frankfurt ohne Punktgewinn bleiben – doch dann kam Samuel Mbangula. Jener Mbangula, der in den Wochen zuvor eine schlechte und enttäuschende Leistung an die nächste reihte. Doch gegen Frankfurt war der Belgier wie ausgewechselt.
15 Minuten Einsatzzeit reichten dem 22-Jährigen, um ordentlich Werbung für sich zu machen. Erst bereitete er das 2:2 von Jens Staige vor, anschließend leitete er mit einem Pass auf Romano Schmid das zwischenzeitliche 3:2 für die Grün-Weißen ein. Und auch anschließend sorgte er mit seinen Dribblings weiter für Unruhe bei der Eintracht. Von den Verteidigern war er kaum zu halten.
Mbangula überzeugt
Ein überzeugender Auftritt Mbangulas also, der auch seinen Trainer beeindruckte. "Ich freue mich, dass er heute so eine Leistung gebracht hat", sagte Horst Steffen nach dem Spiel. Der Sommer-Neuzugang von Juventus Turin nutzte endlich seine Chance und machte die schwachen Leistungen der letzten Spiele zumindest teilweise vergessen.
"Er hat sich das erarbeitet, dass er so gespielt hat. Es hatte sich im Training schon angedeutet. Ich glaube schon, dass er unzufrieden war. Er hat gesehen, dass er Gas geben muss, ansonsten spielt er nicht", erklärte der 56-Jährige. Mbangula tat genau das.
Mbangula in Form – und Bremen auch?
Der Aufschwung des 22-Jährigen kommt für Werder dabei genau zur richtigen Zeit. Schließlich kann Bremen jedes bisschen offensive Kreativität gebrauchen – und von der hat Mbangula bekanntlich jede Menge.
Zumal die Grün-Weißen zu Saisonbeginn, als der Flügelstürmer ebenfalls in starker Form war, sogar an den europäischen Plätzen anklopften. Dann jedoch begann für Mbangula wie auch für Werder der schleichende Abstieg. Sowohl der Belgier und die Bremer werden hoffen, dass das Frankfurt-Spiel jetzt eine Initialzündung für eine bessere Phase war.
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