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Wichtiges DFB-Zeichen: Große Ehre für Gladbach-Hoffnungsträger

Der DFB hat bei Wael Mohya die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
VonFabian Küpper
Wael Mohya ist bei Mönchengladbach einer der wenigen Lichtblicke
Wael Mohya ist bei Mönchengladbach einer der wenigen Lichtblicke | Stuart Franklin/GettyImages

Bei Borussia Mönchengladbach läuft in dieser Saison noch gar nichts in die richtige Richtung. Drei Niederlagen sammelten die Fohlen aus den ersten drei Spielen, bei einem katastrophalen Torverhältnis von 3:12.

Folgerichtig wurde Trainer Eugen Polanski am vergangenen Sonntag nach der 0:5-Klatsche gegen den SC Freiburg entlassen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits auf Hochtouren. Für einen der wenigen Lichtblicke bei den Fohlen gibt es jetzt trotzdem gute Nachrichten.

Wichtiges Zeichen im Werben um Mohya

Wael Mohya ist nämlich erstmals für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert worden. Neben ihm steht auch sein Teamkollege Lukas Ullrich im Kader von Trainer Antonio Di Salvo. Doch insbesondere die Nominierung von Mohya ist ein wichtiges Zeichen.

Schließlich wird der 17-Jährige auch heftig vom marokkanischen Verband umgarnt. Die Afrikaner wollen Mohya zu einem Gesicht der kommenden Heim-WM 2030 machen, der DFB ist jedoch weiterhin nicht chancenlos und hat den jungen Gladbacher längst noch nicht aufgegeben.

Klopp als Gamechanger?

Mohya lief bislang ausschließlich für die deutschen U-Mannschaften auf, soll jedoch von der marokkanischen Idee angetan sein. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnten die Karten jetzt allerdings neu gemischt werden.

Der 59-Jährige hatte bereits angekündigt, deutlich intensiver mit den Trainern des deutschen Nachwuchses zusammenarbeiten zu wollen und für einen größeren Durchlass an Talenten in die A-Nationalmannschaft zu sorgen. Vielleicht hat diese Strategie bei Mohya Erfolg, die Nominierung für die U21 ist dahingehend schonmal ein wichtiger Schritt.

Der U21-Kader im Überblick

Im U21-Kader der DFB-Junioren stehen für die abschließenden EM-Quali-Spiele in Lettland (26. September, 18 Uhr), auf Malta (30. September, 19 Uhr) und gegen Georgien (6. Oktober 18 Uhr) insgesamt sieben Neulinge. Darunter auch U17-Welt- und Europameister Paris Brunner.


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