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Werder-Schock: Sichergeglaubter Transfer droht zu platzen

Werder Bremen droht die erste Transfer-Niederlage der Saison.
Werder Bremen droht, bei einem Wunschspieler leer auszugehen
Werder Bremen droht, bei einem Wunschspieler leer auszugehen | Selim Sudheimer/GettyImages

Das Tempo, das Werder Bremen kurz nach der Saison auf dem Transfermarkt vorlegte, war beeindruckend. Binnen kürzester Zeit zurrte der viel kritisierte Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz die Transfers der beiden Youngstars Kenny Quetant und Chuki fest.

Beide wechseln ablösefrei an den Osterdeich, für Innenverteidiger Julius Berthel Askou wollten die Grün-Weißen hingegen ordentlich Geld bezahlen. Eigentlich war auch schon alles klar, es wurde nur noch auf die Verkündung gewartet – doch jetzt gibt es offenbar die Kehrtwende.

Platzt der Askou-Deal?

Die Bild berichtet, dass der Transfer kurz vor dem Platzen. Der Grund: Das Gesamtpaket aus Ablöse sowie Gehalt ist den Bremern zu hoch. Das hat den Grund, dass Askous Verein Odense deutlich mehr verlangt als die 2,5 Millionen Euro, die den Marktwert des 20-Jährigen widerspiegeln.

Julius Berthel Askou Harvey
Julius Berthel Askou ist im Werder-Visier | Harry Murphy - UEFA/GettyImages

Aktuell stocken deshalb die Verhandlungen und könnten sogar komplett scheitern, wenn keine der beiden Parteien seine Vorstellungen ändert. Es wäre nach Quetant und Chuki die erste Niederlage auf dem Transfermarkt für Werder – und das ausgerechnet auf einer Position, wo besonders Bedarf besteht.

Werder braucht Verteidiger

Denn Karim Coulibaly soll und wird für viel Geld verkauft werden, Maximillian Wöber kehrt nach seiner wenig erfolgreichen Leihe zu Leeds United zurück, dazu war Routinier Niklas Stark häufig verletzt.

Askou, der sowohl als rechter und linker Innenverteidiger spielen kann, wäre hier eine willkommene Alternative gewesen – auch, weil er mit 20 Jahren noch enorm viel Entwicklungspotenzial und Weiterverkaufswert besitzt.

Sollte Odense mit seinen Forderungen jedoch nicht runtergehen, dann ist es gut möglich, dass Askou nicht seinen Weg an den Osterdeich findet. Es wäre die erste kleine Delle in der bisherigen Transferbilanz der Bremer.


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