Werder im Abstiegskampf: So äußert sich Fritz zu Steffen

Werder Bremen rutscht in den Abstiegskampf. Clemens Fritz spricht Horst Steffen dennoch die Rückendeckung aus - und schöpft Optimusmus aus dem Auftreten der Mannschaft.
Horst Steffen
Horst Steffen / picture alliance/GettyImages
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Mit der 0:1-Niederlage gegen Bayer Leverkusen vom Samstagnachmittag sind es inzwischen acht Liga-Spiele, in denen Werder Bremen nicht mehr gewonnen hat. Der Abwärtstrend hält weiter an, die Ausgangslage in der Tabelle verschärft sich.

Dieses Wochenende wird Werder, bevor es am Dienstag ins Nachholspiel bei der zurzeit formstarken TSG Hoffenheim geht, mit gerade einmal drei Punkten an Vorsprung auf den Relegationsplatz beenden. Damit sind die Bremer endgültig im Abstiegskampf angekommen - das Resultat der vergangenen Wochen und Monate.

Fritz mit Rückendeckung für Steffen

So verwundert es nicht, dass Clemens Fritz nach der Niederlage in Leverkusen auch auf Horst Steffen angesprochen wurde. Ob er ihm weiterhin das Vertrauen schenkt, wurde der Sportgeschäftsführer etwa gefragt. "Voll und ganz", so die eindeutige Antwort von Fritz (via Weser-Kurier).

"Es tut weh, aber wir werden den Weg weitergehen. Vor allem werden wir zusammenbleiben und in Ruhe weiterarbeiten. Wir werden das hinkriegen, davon bin ich überzeugt", führte Fritz weiter aus. Auch dem mittlerweile erreichten Abstiegskampf wollte er als Thematik nicht mehr aus dem Weg gehen: "Da müssen wir uns nichts vormachen, wir können alle die Tabelle lesen. Wenn du da unten stehst, dann musst du dich da unten wieder rauskämpfen."

Sportchef schöpft Optimismus aus dem Auftreten der Mannschaft

Werder müsse sich "nichts schönreden", dass die Lage "schwierig und herausfordernd" ist, sei offensichtlich. Zuversichtlich bleibt Fritz dennoch, weil er mitbekomme, "wie die Mannschaft unter der Woche arbeitet und dann wie hier in Leverkusen viele Dinge auch am Wochenende gut umsetzt". Für reicht hin und wieder für einzelne Punktgewinne - aber schon seit Längerem nicht mehr für wichtige Siege.

"Wir treffen teilweise die falschen Entscheidungen, müssen mit mehr Überzeugung in die Aktionen gehen. Das fehlt uns im Moment. Daran müssen wir weiterarbeiten", gab sich der 45-Jährige kämpferisch. Auf dem Platz sehe er dennoch "eine Mannschaft, die will und marschiert", die auch "kämpft und zusammenarbeitet". Deshalb werde man auch zusammen "diesen Bock wieder umstoßen" - planmäßig auch mit Steffen an der Seitenlinie.

Mit dem Heimspiel gegen Hoffenheim am Dienstagabend hat Werder die erneute Chance auf einen Befreiungsschlag. Dieser wird aber nur schwierig zu erreichen sein. Zum Vergleich: Die TSG hat bislang alle drei Liga-Spiele seit dem Jahreswechsel gewinnen können. Außerdem wird Bremen aufgrund der fünften Gelben Karte auf Marco Friedl verzichten müssen, während auch ein Ausfall von Amos Pieper droht. Es droht eine Not-Innenverteidigung.


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