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Werder Bremen: 4 Hot Takes zur neuen Saison

Ein paar steile Thesen zur bevorstehenden Saison der Bremer, die womöglich etwas Hoffnung in der verzwickten Lage machen.
Ludovit Reis und Jens Stage wollen in der neuen Saison fleißig jubeln
Ludovit Reis und Jens Stage wollen in der neuen Saison fleißig jubeln | picture alliance/GettyImages

Nachdem es in der letzten Saison nur hauchdünn zum Klassenerhalt reichte, soll in der neuen Spielzeit bei Werder Bremen alles besser werden. Doch das ist angesichts der Abgänge mehrerer Schlüsselspieler wie Karim Coulibaly, Romano Schmid oder Mio Backhaus eine echte Herkulesaufgabe.

Doch sollten diese vier Hot Takes eintreffen, dann wird die Werder-Saison trotzdem sehr erfolgreich werden.

Salim Musah trifft mindestens zehn Mal

Der 20-Jährige ist das größte Sturmtalent, das die Bremer in ihren Reihen haben. 1,98 Meter groß, dazu schnell, wendig und torgefährlich: Musah bringt alles mit, um in der neuen Saison durchzustarten – vor allem, wenn er endlich regelmäßig und viel eingesetzt wird, worüber sich sein Berater kürzlich beklagte.

Doch im Tandem mit dem erfahrenen Niclas Füllkrug oder auch als alleinige Sturmspitze hat Musah das Potenzial für jede Menge Überraschungen zu sorgen. Sein Können ließ er bereits am Ende der letzten Saison aufblitzen, diese Spielzeit platzt der Knoten endgültig und Musah wird Top-Torschütze der Bremer.

Werder beendet die Saison auf Platz zwölf oder besser

Zugegeben, angesichts der erneut schwierigen Transferphase vermutlich der heißeste Take. Aber rufen alle Spieler bei Werder ihr Potenzial ab und bleiben fit, dann haben die Bremer eine Mannschaft, die sich nicht verstecken muss.

Die Abwehr ist mit Oskar Wojcik und Amos Pieper gut aufgestellt, im Mittelfeld ergänzen Chuki und Ludovit Reis das Duo aus Jens Stage und Senne Lynen. Und vorne schafft Samuel Mbangula endlich seinen Durchbruch während sich die Leihe von Eren Dinkci als Volltreffer entpuppt.

All das sorgt dafür, dass Werder konstant punkten kann und sich somit früh aller Abstiegssorgen entledigen kann.

Samuel Mbangula ist am Saisonende 20 Millionen Euro wert

Die Zeit des Belgiers an der Weser ist bislang ein großes Missverständnis. Doch 2026/27 wird alles anders. Mbangula nimmt sich die Anweisungen von Trainer Daniel Thioune zu Herzen und wird endlich zu dem Unterschiedspieler, den sich Werder erhofft hat.

Damit unser Take eintrifft, müsste Mbangula seinen Marktwert von aktuell acht Millionen Euro also mehr als verdoppeln. Das schafft er nur durch reichlich Tore und Vorlagen oder, indem er sich unverzichtbar für Thioune macht.

Es muss hier also vieles zusammenpassen, vor allem muss sich Mbangula erstmal einen Stammplatz erarbeiten und verletzungsfrei bleiben, wir glauben jedoch an das große Potenzial des 22-Jährigen.

Mick Schmetgens macht Karim Coulibaly vergessen

20 Millionen Euro spülte Karim Coulibaly in die Bremer Kassen – und das nach nur einer Saison im Profibereich. Der 19-Jährige war das größte Talent der Grün-Weißen und in der letzten Spielzeit zeitweise der beste Spieler der Werderaner.

Doch jetzt ist er weg und hinterlässt große Fußstapfen. Oskar Wojcik ist hier eigentlich der logische Nachfolger, doch ihm wird in der neuen Saison von Mick Schmetgens die Show gestohlen. Der 18-Jährige spielt sich als Rechtsverteidiger in der Startelf fest und legt eine ähnlich rasante Entwicklung wie Coulibaly hin.

Mit ihm und Wojcik, der ebenfalls durchstartet, hat Werder zwei junge Verteidiger, die Coulibaly vergessen machen – und ihren Anteil an einer sorgenfreien Werder-Saison haben.


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