Werder Bremen tut sich in diesem Sommer einmal mehr schwer, die Kaderplanung zufriedenstellend abzuschließen. Obwohl die Transferperiode ziemlich gut begonnen hatte und zuletzt mit Niclas Füllkrug, Eren Dinkci und Ludovit Reis auch noch drei weitere Neue kamen, weist der Kader von Daniel Thioune nach wie vor Lücken auf.
Mindestens ein neuer Verteidiger, der idealerweise innen und außen agieren kann, sowie ein neuer Mittelfeldspieler sollen bis zum Deadline Day kommen. Dazu sollen Abschiedskandidaten wie Dawid Kownacki und Skelly Alvero den Verein noch verlassen.
Bei drei anderen SVW-Profis ist aber schon jetzt klar, dass sie in Bremen bleiben werden – obwohl es den Sommer über entsprechende Wechselgerüchte gegeben hatte.
Fritz schließt bei Stage, Schmetgens und Covic komplett die Tür
So stellte Werder-Boss Clemens Fritz gegenüber der Bild klar, dass Jens Stage "definitiv bei uns bleiben" wird! "Wir sind jetzt kurz vor Schließung des Transferfensters, und die Nachfolge-Suche würde bei einem Verkauf nicht einfacher werden. Deshalb machen wir diese Baustelle nicht auf." Selbst im Falle eines lukrativen Angebots aus der Premier League, das nie ganz auszuschließen ist, würde Werder hart bleiben und ablehnen.
"Diese Klarheit ist uns wichtig", ergänzte Fritz. "Er ist ein extrem wichtiger Spieler. Wir haben viele Veränderungen im Kader. Daher ist die Stabilität, die Jens uns geben kann, umso wichtiger."
Neben Stage wird es auch bei Mick Schmetgens und Patrice Covic zu keinem Abschied mehr kommen. Beide Youngster galten zeitweise als Kandidaten für eine Leihe, doch "bei Patrice und Mick ist ein Leih-Wechsel kein Thema" mehr, unterstrich der Werder-Boss.
Gerade bei Schmetgens ist diese Haltung nur allzu verständlich, schließlich konnte sich der 18-Jährige in der Vorbereitung in der Vordergrund spielen und die Chance nutzen, die sich durch zahlreiche Ausfälle in der Defensive ergeben hat. Im DFB-Pokal gegen Hansa Lüneburg durfte Schmetgens sogar von Beginn an auflaufen.
Bei Kenny Quetant, der erst im Sommer verpflichtet worden war, könnte es hingegen noch zu einem Abschied kommen. "Kenny würden wir nur verleihen, wenn die Konstellation perfekt wäre", so Fritz. Nach aktuellem Stand sehe es aber danach aus, als würde der Stürmer in Bremen bleiben. "Wir wollen ihn hier weiterentwickeln. Das kann auch über Einsätze in der U23 passieren", meinte Werders Kaderplaner.
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