Die TSG Hoffenheim will Jens Stage. Jens Stage will zur TSG Hoffenheim. Einzig Werder Bremen spielt bei dem Transfer bislang noch nicht mit – und das aus gutem Grund. Denn die Grün-Weißen wollen sich den Abgang ihres Schlüsselspielers finanziell ordentlich versüßen lassen.
Doch weder das erste Hoffenheimer Angebot über neun Millionen Euro plus Bonuszahlungen, noch das zweite über knapp zehn Millionen inklusive Boni stellten die Grün-Weißen zufrieden. Verständlicherweise, denn Stage hat neben einem Vertrag bis 2028 auch einen Marktwert von 14 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de).
Werder bleibt standhaft
Werder bleibt also weiterhin standhaft und lässt sich im Poker nicht unter Druck setzen. In Hoffenheim wiederum will man eigentlich nicht so viel Geld, wie von Bremen gefordert, für einen bald 30-Jährigen auf den Tisch legen.
Die Bild berichtet angesichts der festgefahrenen Verhandlungsposition deshalb jetzt davon, dass der Wechsel platzen könnte. Denn Werder denkt laut der Zeitung gar nicht daran, von seinen Forderungen abzurücken. Nach dem Verkauf von Mio Backhaus zum SC Freiburg für bis zu 15 Millionen Euro stehen die Grün-Weißen nicht mehr unter Druck, jedes Angebot annehmen zu müssen.
Stage der große Verlierer?
Da Hoffenheim sein Angebot offenbar nicht weiter erhöhen will, geht man an der Weser mittlerweile davon aus, dass Stage auch in der kommenden Saison mit der Werder-Raute auflaufen wird – es sei denn, die TSG bietet doch noch die geforderte Summe.
Stage wäre dann der große Verlierer des Pokers, schließlich hatte er in den letzten Wochen offensiv mit einem Abschied kokettiert. "Dieses Transferfenster sollte mir die Möglichkeit geben, nach einer Option zu suchen, die meine Familie und ich noch attraktiver finden als Werder Bremen", hatte er beispielsweise erklärt. Es scheint ganz so, als müsste er mit Werder weiter Vorlieb nehmen.
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