Werder-Abschied von Hein? Fritz klärt auf
Von Jan Kupitz

Karl Hein, Ersatzkeeper des SV Werder Bremen, wurde in dieser Woche als Kandidat beim italienischen Erstligisten FC Genua gehandelt. Da die Rossoblu in diesem Winter dringend einen neuen Torwart brauchen, wurde Heins Name vom Transferexperten Gianluca Di Marzio ins Spiel gebracht.
Für Hein, der vor der Saison auf Leihbasis vom FC Arsenal nach Bremen gewechselt ist, könnte Genua eine interessante Option sein, um neuen Schwung in seine Karriere zu bringen. Denn: Nachdem er in der letzten Saison noch Stammkeeper bei Real Valladolid war, hat er beim SVW keine Chance gegen den gesetzten Mio Backhaus.
Droht Werder also der Abschied und damit verbunden die Suche nach einem neuen Torhüter?
Nein! Sagt zumindest Werder-Sportchef Clemens Fritz. "Wir fühlen uns gut aufgestellt auf der Torwart-Position und haben kein Interesse, ihn abzugeben", bekräftigte der Geschäftsführer gegenüber der Bild. Da es im Vertrag keine Klausel für einen vorzeitigen Leihabbruch gibt, hat Werder die Zügel selbst in der Hand.
Fester Wechsel zum SVW unwahrscheinlich
Die Rückrunde wird (oder muss) Hein also in Bremen verbringen. Ob er darüber hinaus auch beim SV Werder bleibt, ist aber fraglich. Zwar verfügen die Grünweißen über eine Kaufoption in Höhe von drei Millionen Euro, doch gemäß Bild-Einschätzung ist es unwahrscheinlich, dass Werder diese aktiviert. Denn für einen Ersatzkeeper sind drei Millionen Euro schlichtweg zu viel Geld - auch wenn Hein bei seinen zwei bisherigen Einsätzen zu gefallen wusste. Die Kohle wird aber an anderen Stellen dringender benötigt.
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