Beim Hamburger SV zeichnet sich der erste Neuzugang für die kommende Saison ab! Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, sind die Rothosen im Werben um Kofi Amoako ein gutes Stück vorangekommen. Denn: Mit dem Mittelfeldspieler soll der HSV mittlerweile weitgehend einig sein.
Amoako war schon vor mehreren Wochen als Transferziel der Hanseaten aufgetaucht, hat dazu auch unter anderem das Interesse von Union Berlin und Leeds United geweckt (90min berichtete). Dass die Hamburger mit dem 21-Jährigen so gut wie klar sind, ist ein gewaltiger Vorteil im Poker.
Noch besser wird es dadurch, dass Amoako in seinem Vertrag bei Dynamo Dresden angeblich sogar eine Ausstiegsklausel besitzt. Die genaue Höhe wird nicht genannt, da der Youngster im vergangenen Jahr aber für gerade einmal 300.000 Euro aus Wolfsburg nach Dresden gewechselt ist, dürfte die festgeschriebene Ablöse nicht astronomisch hoch sein. Verhandlungen zwischen den Vereinen wären nicht nötig, sollte sich der HSV dazu entscheiden, die Exit-Option zu aktivieren.
Amoako wurde in der Jugend des VfL Wolfsburg ausgebildet und ist in seiner ersten Zweitliga-Saison in Dresden direkt zum Stammspieler und Leistungsträger aufgestiegen. Für die deutsche U20-Nationalmannschaft kam er bislang sechsmal zum Einsatz.
Wie könnte der HSV mit Amoako planen?
Auf seiner angestammten Position, dem zentralen/defensiven Mittelfeld, hat der HSV mit Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga bereits ein herausragendes Duo, an dem es für Amoako kaum ein Vorbeikommen geben würde. Dahinter wurde es in dieser Saison jedoch dünn, so dass beispielsweise Fabio Vieira dort häufiger aushelfen musste, obwohl er seine Stärken weiter vorne hat.
Amoako könnte somit eine wertvolle Alternative als Backup darstellen und sich hinter dem gesetzten Duo an die Bundesliga gewöhnen.
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