Obwohl Jahmai Simpson-Pusey erst im Winter per Leihe zum 1. FC Köln wechselte, reichten die bisherigen elf Bundesliga-Auftritte des jungen Innenverteidigers offenbar aus, um die Verantwortlichen zu überzeugen. Wie am Montag bekannt wurde, werden die Geißböcke die Kaufoption des 20-jährigen Engländers ziehen und ihn mit einem Vertrag bis 2030 ausstatten.
Das Talent aus der Nachwuchsakademie von Manchester City wird die Kölner lediglich fünf Millionen Euro kosten - und das, obwohl im Winter noch eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro ausgehandelt worden war. Der Bundesligist hat also ein echtes Schnäppchen gemacht.
Allerdings scheint die Verpflichtung von Simpson-Pusey Auswirkungen auf einen anderen Transfer zu haben. Vor einigen Wochen berichtete Sky von der Einigung der Effzeh-Verantwortlichen mit Abubacarr Sedi Kinteh, seitdem hat sich aber wohl nichts weiter getan. Ist der Wechsel nun in Gefahr?
Effzeh bittet Sedi Kinteh um Geduld - mit Erfolg?
Wie Sky-Reporter Philipp Hinze berichtet, steht die Einigung der Kölner mit dem 19-jährigen Talent zwar nach wie vor. Allerdings wurden seitdem keine weiteren Schritte in Richtung eines Transfers unternommen. Die Effzeh-Bosse sollen den Spieler des norwegischen Erstligisten Tromsö IL nun um Geduld gebeten haben.
Ob sich der Effzeh den Verteidiger aber noch lange warm halten kann, ist offen. Die allerhöchste Priorität scheint seine Verpflichtung schließlich nicht zu haben. Dem Bericht zufolge sollen auch Interessenten aus dem Ausland an Sedi Kinteh interessiert sein, darunter Vereine aus Belgien und Frankreich.
Sollte ein anderer Klub an den Spieler herantreten und sich beide Seiten einigen, könnte es also zu einer Kehrtwende kommen und der Wechsel nach Köln überraschend platzen.
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