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Wegen HSV-Wechsel: WM-Traum dieses Youngsters wackelt

Der Wechsel zum HSV war für Sander Tangvik ein großer Schritt, doch aktuell droht ihm genau diese Entscheidung die Teilnahme an der WM zu kosten.
Sander Tangvik hatte sich seinen Start in Hamburg sicherlich anders vorgestellt
Sander Tangvik hatte sich seinen Start in Hamburg sicherlich anders vorgestellt | picture alliance/GettyImages

Für Sander Tangvik ist die Situation beim Hamburger SV aktuell alles andere als einfach. Seit seinem Wechsel im Winter von Rosenborg Trondheim wartet der 23-Jährige noch immer auf sein Pflichtspiel-Debüt für die Rothosen.

Während seine Teamkollegen um wichtige Punkte im Abstiegskampf kämpfen, blieb ihm zuletzt nur die Zuschauerrolle. Wie die Bild berichtet, wirkt sich seine mangelnde Spielpraxis nun auch auf eine mögliche Teilnahme bei der anstehenden WM in den USA, Kanada und Mexiko aus.

WM-Traum droht zu platzen

Beim jüngsten Länderspiel Norwegens gegen die Schweiz war Tangvik nicht einmal nominiert. Für den Keeper ein Rückschlag, nachdem er zuvor immerhin noch zum Aufgebot gehört hatte.

"Um für sein Land dabei zu sein, sollte man im Verein spielen. Ich habe zuletzt beim HSV nicht gespielt. So kann der Nationalcoach meine Form nicht beurteilen. Jeder möchte für sein Land spielen. Das ist nicht leicht für mich", erklärte der Schlussmann offen.

Trotzdem gibt sich Tangvik kämpferisch und hält an seinem großen Ziel fest: "Ich werde weiter hart an mir arbeiten. Vielleicht mache ich ja bis Saisonende noch ein paar Spiele und habe die Chance, für die WM nominiert zu werden."

Große Konkurrenz im HSV-Tor

Dass ihm aktuell die Einsatzzeit fehlt, war Sander Tangvik bei seinem Wechsel zum Hamburger SV durchaus bewusst. Der Keeper kam für rund 2,6 Millionen Euro vom norwegischen Rekordmeister an die Elbe, muss sich dort jedoch hinter Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes anstellen.

Trotz der ungewohnten Rolle bleibt Tangvik professionell: "Natürlich gibt es Momente, in denen es schwierig ist. Aber man muss das Team unterstützen und geduldig bleiben." Gleichzeitig sieht er die Situation auch als Chance: "Mir wurde nichts versprochen. Ich habe mich bewusst für diese Herausforderung entschieden. Die Bundesliga ist ein neues Level für mich."

Langfristig könnte sich diese Geduld auszahlen, zumal die Zukunft von Heuer Fernandes über den Sommer hinaus offen ist und Tangvik bereits als möglicher Nachfolger gilt. Kurzfristig jedoch hat die fehlende Spielpraxis Konsequenzen: Der WM-Zug mit Norwegen dürfte für den 23-Jährigen vorerst ohne ihn abfahren.

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