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Wechsel nach WM-Aus? Bundesliga-Topklub baggert an Amiri

RB Leipzig scheint sich erneut um Nadiem Amiri zu bemühen. Der Nationalspieler könnte Mainz in diesem Sommer verlassen.
Nadiem Amiri bei der DFB-Auswahl
Nadiem Amiri bei der DFB-Auswahl | Alexander Hassenstein/GettyImages

Viel Einsatzzeit bekam Nadiem Amiri bei der Weltmeisterschaft nicht, was aber soweit zu erwarten war. Insgesamt konnte er jedoch einen positiven Eindruck hinterlassen: Vor allem seine Flanke zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gegen die Elfenbeinküste sowie sein souverän verwandelter Elfmeter beim Aus des DFB-Teams gegen Paraguay standen dabei im Fokus.

Während Amiri jetzt erst einmal in den Urlaub gehen und Kraft für die neue Saison tanken wird, dürfte es im Hintergrund um einen möglichen Vereinswechsel gehen. Wie die Sport Bild berichtet, könnte RB Leipzig demnächst in den bereits länger anhaltenden Bemühungen um den Mittelfeldspieler ernst machen.

Amiri ist bei RBL schon seit Längerem ein Thema. Bereits im letzten Sommer beschäftigte sich der Klub aus Sachsen mit dem heute 29-Jährigen, der bei Mainz 05 als wichtiger Stammspieler vorweg geht.

Leipzig plant mit zwei Achtern – zunächst stehen aber eigene Abgänge im Fokus

Die Sport Bild bringt das wieder anwachsende Interesse an Amiri auch mit der noch offenen Verpflichtung von Brajan Gruda und der verletzungsbedingten Zwangspause von Christoph Baumgartner in Verbindung. So könnte Leipzig etwas offensiven Input gebrauchen. Zudem soll Martin Demichelis als neuer Cheftrainer grundsätzlich mit zwei Achtern planen, was für den inzwischen 13-fachen Nationalspieler auch mit einer guten Perspektive auf Einsatzzeit einhergehen würde.

Zunächst bleibt aber offen, wie schnell und wie konkret RBL tatsächlich um Amiri werben wird. Mainz würde sich einen Abgang gut entlohnen lassen wollen, soll im bis 2028 gültigen Vertrag auch keine Ausstiegsklausel verankert sein. Bei den Sachsen, die sich auch wieder für die Champions League qualifiziert haben, soll aber erst einmal der ein oder andere Verkauf im Fokus stehen. Amiri selbst scheint dem Vernehmen nach offen für den Schritt zurück zu einem Spitzenklub zu sein.


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