Was die Upamecano-Verlängerung für Schlotterbeck und den BVB bedeutet
Von Fabian Küpper

Dayot Upamecano verlängert seinen Vertrag beim FC Bayern. Die wohl kurz bevorstehende Verlängerung ist ein Statement des Rekordmeisters und eine Ansage an die internationalen Top-Klubs. Der Poker mit dem Franzosen zog sich dabei über Monate hin, hat am Ende aber ein positives Ende.
Auch bei Borussia Dortmund wird man ganz genau auf die Vertragsverlängerung von Upamecano geschaut haben. Schließlich galt Nico Schlotterbeck als Ersatzkandidat Nummer eins, wenn der Franzose seinen Hut genommen hätte.
Ruhe bewahren können die Bosse um Sebastian Kehl und Lars Ricken dennoch nicht. Denn trotz der erfolgreichen Upamecano-Verlängerung bleibt Schlotterbeck ein Thema in München – und bei Real Madrid.
Volle Power von Real?
Vor allem die Königlichen könnten jetzt, so die Bild, bei den Bemühungen um Schlotterbeck in die Vollen gehen. Schließlich ist Wunschkandidat Upamecano nun vom Markt und auch bei Ibrahima Konaté zogen sich die Blancos zurück.
Somit ist Schlotterbeck neben Marc Guehi aktuell die einzige verbliebene Option für Real. Allerdings müssten die Königlichen für den 25-Jährigen eine Ablöse bezahlen, laut mehreren Berichten will der BVB mindestens 50 Millionen für seinen Innenverteidiger – ob Real so viel bezahlt?
Dortmund gibt die Hoffnung nicht auf
Allerdings ist auch das Thema Bayern noch nicht abgehakt. Denn Schlotterbeck ist weiterhin auf dem Radar des Rekordmeisters, allerdings für einen ablösefreien Wechsel 2027. Es wäre das absolute Worst-Case-Szenario für den BVB, der Schlotterbeck zuvor wahrscheinlich lieber verkaufen würde.
Dennoch haben die Schwarz-Gelben auch eine Verlängerung von Schlotterbeck noch nicht aufgegeben. Im Trainingslager in Marbella führten Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl laut der Bild ein weiteres Einzelgespräch mit dem 25-Jährigen, um ihn von einer Zukunft in Dortmund zu überzeugen.
Schlotterbeck spielt allerdings weiter auf Zeit und möchte sich nicht festlegen. Der BVB muss einen schwierigen Balanceakt schaffen, da er zum einen Planungssicherheit braucht, zum anderen Schlotterbeck aber auch nicht unter Druck setzen will. Apropos Druck: Der wächst intern immer weiter, denn ein Abgang von Schlotterbeck hätte einen XXL-Umbruch in der Abwehr zur Folge. Und finanziell ist Dortmund im Sommer nicht auf Rosen gebettet. Es bleibt also spannend.
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