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Was bei den Neuzugängen von Barça dieses Jahr völlig anders läuft

Alle Jahre wieder kann der FC Barcelona seine Neuzugänge nicht für La Liga registrieren. 2026 ist das völlig anders.
Anthony Gordon (l.) und Karim Adeyemi dürfen für Barça loslegen
Anthony Gordon (l.) und Karim Adeyemi dürfen für Barça loslegen | Alex Caparros/GettyImages

Hansi Flick startet in seine dritte Saison als Cheftrainer des FC Barcelona. Das große Ziel der Katalanen ist 26/27 der Gewinn der Champions League. Den Henkelpott konnten die Blaugrana letztmals 2015 in die Höhe stemmen.

Los deht die neue Spielzeit aber zunächst in der heimischen La Liga. Dort konnte Barça unter Flick zweimal in Folge die Meisterschaft feiern. Am kommenden Sonntagabend (21:30 Uhr) steht für die Flick-Truppe der Auftakt beim FC Elche an.

Mit dabei sein können dann alle bisherigen Sommer-Neuzugänge. Mit der Ausnahme von Jesse Bisiwu. Der 18-jährige Flügelstürmer soll zunächst für die zweite Mannschaft auflaufen, weil er aufgrund von bürokratischen Schwierigkeiten wegen seines Visums in Elche noch nicht eingesetzt werden daf.

Anthony Gordon, Rodri, Karim Adeyemi und der feste Rückkehrer Joao Cancelo dagegen schon. Das Quartett konnte nach übereinstimmenden Medienberichten für die neue Saison registriert werden. Unter anderem Barça-Insider Gerard Romero und Jose Alvarez Haya von El Chiringuito TV berichten davon.

Rodri wird Barça gegen Elche wohl noch fehlen

Rodri officially presented as Barcelona player
Barça hat sich Rodri geschnappt | Anadolu/GettyImages

Das Debüt von Spaniens Kapitän Rodri, dem neuen Mittelfeld-Chef, dürfte aber noch etwas auf sich warten lassen. Der 30-Jährige hat in den Tagen vor dem Spiel nicht mit seinen neuen Teamkollegen trainiert und stattdessen ein individuelles Programm abgespult. Ein Einsatz des Ballon-d'Or-Siegers von 2024 wäre demnach eine Überraschung.

Barça erstmals seit 20/21 wieder zurück unter der 1:1-Regel

Für viele dürfte es derweil durchaus überraschend sein, dass Barça in diesem Jahr kaum Probleme bei der Registrierung seiner Neuzugänge hat. In den vergangenen Jahren war das bekanntlich noch ganz anders. Ein Lied davon singen konnte vor zwei Jahren unter anderem Dani Olmo, nachdem er von Leipzig nach Barcelona zurückgekehrt war. Die ersten beiden La-Liga-Spiele hatte er damals noch gesperrt verpasst und durfte im Anschluss nur dank einer Sondergenehmigung auflaufen.

Hauptgrund für den reibungslosen Erhalt der Spielgenehmingungen ist die Rückkehr zur 1:1-Regel von La Liga – erstmals seit der Saison 2020/2021, weil der Klub nicht mehr über der erlaubten Gehaltsmasse liegt. Kurz gesagt kann Barça so wieder jeden eingenommen Euro auch wieder in den Kader investieren. Sprich: in Gehälter und Ablösesummen.


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