Für die deutsche Nationalmannschaft wird es am Montagabend (22:30 Uhr) ernst: Mit dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay beginnt die K.-o.-Phase der WM 2026. Um sich nicht wie bei den beiden letzten Weltmeisterschaften zu blamieren, muss die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein anderes Gesicht zeigen als beim 1:2 gegen Ecuador.
Die Trikotwahl dürfte ein gutes Omen sein. Anders als bei der Niederlage am vergangenen Donnerstag, als das DFB-Team erstmals im Turnier das dunkelblaue Auswärtstrikot trug, folgt nun die Rückkehr zum weißen Heimtrikot. In diesem wurden zuvor Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) bezwungen. Allerdings gibt es im Vergleich dazu einen sichtbaren Unterschied.
Denn gegen Paraguay wird Deutschland nicht wie gewohnt in schwarzen, sondern in weißen Hosen auflaufen. Da sowohl die Trikots als auch die Stutzen in der gleichen Farbe gehalten sind, spielt die Nationalelf ausnahmsweise komplett in Weiß.
Grund dafür ist das Trikot des Gegners. Da Deutschland beim Spiel in Boston Heimrecht hat, spielt Paraguay im dunkelblauen Auswärtsdress. Da die schwarzen Hosen der Deutschen dem dunklen Farbton der Südamerikaner zu nahe kommen würden, muss aber auch die DFB-Elf von ihrem gewohnten Trikotsatz abweichen.

Von der FIFA heißt es zu diesem Thema grundsätzlich: "Wann immer möglich, ist die FIFA bestrebt, bei ihren Spielen einen Farbkontrast zwischen dunkler und heller Spielkleidung sicherzustellen, um auch Menschen mit einer Farbsehschwäche zu berücksichtigen."
Bleibt zu hoffen, dass zumindest das Oberteil der deutschen Elf erneut Glück bringt.
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