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Warten auf Neuzugänge: Darum stocken Werders Transferplanungen

Werder Bremen will sich noch auf drei Positionen verstärken, doch aktuell gibt es keine Bewegung auf dem Transfermarkt.
Clemens Fritz würde gerne die nächsten Transfers eintüten
Clemens Fritz würde gerne die nächsten Transfers eintüten | Fabio Deinert/GettyImages

Vor dem Trainingsstart am 12. Juli deutete vieles darauf hin, dass die Kaderplanungen von Werder Bremen in diesem Jahr frühzeitig abgeschlossen sein würden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Grün-Weißen die Verpflichtung von sieben Neuzugängen bekannt gegeben, darunter potenzielle neue Leistungsträger wie Chuki und Cedric Itten sowie das Torwart-Duo Karl Hein und Alexander Schlager.

Doch seitdem hat sich auf der Zugangsseite nichts mehr getan. Und das, obwohl es im Werder-Kader durchaus noch Baustellen gibt. Wie die Deichstube berichtet, wollen die Norddeutschen noch einen Stürmer, einen Mittelfeldspieler und einen Außenverteidiger verpflichten. Doch die Suche gestaltet sich aktuell schwierig.

Grund dafür sind fehlende Transfereinnahmen. Laut dem vereinsnahen Portal müssten nach dem Abgang von Mio Backhaus (wechselte für zwölf Millionen Euro zum SC Freiburg) erst einmal weitere Spieler verkauft werden - oder es müssten sich zumindest die nächsten Abgänge abzeichnen - damit die Verantwortlichen wieder auf dem Markt aktiv werden können.

Fritz erklärt Stillstand auf dem Transfermarkt

"Im Juni haben sich für uns ein paar Möglichkeiten ergeben. Im Juli ist es nicht unbedingt ein Loch, trotzdem müssen wir in der Umsetzung aktuell etwas geduldiger sein", erklärt Werders Sportchef Clemens Fritz. Der 45-Jährige versucht zwar, "die Planungen umzusetzen", kann aber gleichzeitig "keine Garantien geben", ob im Laufe der Woche etwas Konkretes bekannt gegeben werden kann. Er verspricht jedoch: "Es wird bei uns aber schon noch das eine oder andere passieren."

Wann genau das passiert, ist aber völlig offen und wird davon abhängen, wie schnell etwas auf der Abgangsseite passiert. Zuletzt scheiterte der Transfer von Justin Njinmah zu Hull City, der die grün-weißen Kassen mit mehreren Millionen Euro gefüllt hätte. Die Zukunft des Stürmers ist damit ebenso offen wie die von Jens Stage, der von der TSG Hoffenheim umworben wird. Trotz eines neuen Kontakts zwischen dem Mittelfeldstar und dem Ligakonkurrenten aus dem Kraichgau ist auch hier noch keine Einigung in Sicht.

So müssen sich die Werder-Fans weiter gedulden. Das Positive: Bis zum ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal beim Lüneburger SK Hansa (22. August) bleiben noch knapp vier Wochen. Diese dürften für Fritz und Co. allerdings sehr arbeitsintensiv werden.


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