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Wann muss der WM-Kader stehen? Der Fahrplan bis zur WM

Wann fällt die WM-Entscheidung und wie sieht der Zeitplan bis zum Turnier aus? Hier sind alle wichtigen Daten und warum für einige Kandidaten trotz Testspielen noch längst nichts sicher ist.
Kapitän Kimmich und Trainer Nagelsmann
Kapitän Kimmich und Trainer Nagelsmann | Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages

Die Länderspielpause ist in vollem Gange und die Gespräche rund um die Deutsche Nationalelf werden immer lauter. Einige Kandidaten stehen noch ordentlich auf der Kippe, andere kämpfen weiter um Aufmerksamkeit. Doch wann genau muss Julian Nagelsmann seinen WM-Kader festzurren?


Wann muss der WM-Kader feststehen?

Voraussichtlich schickt der DFB 26 Spieler zur Weltmeisterschaft nach Mexiko, in die USA und nach Kanada. Den konkreten Termin zur Kaderbekanntgabe teilte der Deutsche Fußball-Bund am Samstag mit: Nagelsmann soll seine Liste am 12. Mai um 13 Uhr bekannt geben.

Dabei kann der Bundestrainer zunächst auch mehr als 26 Spieler nennen. Erst Anfang Juni muss der finale Kader beim Weltverband FIFA gemeldet werden.


Der Fahrplan zur WM

Termin

Datum

Bekanntgabe des WM-Kaders

12. Mai

WM-Vorbereitung im Trainingslager in Herzogenaurach

25. Mai

Testspiel gegen Finnland

31. Mai

Testspiel gegen USA

6. Juni

Bezug des WM-Camps in North Carolina

8. Juni

Mexiko vs. Südafrika Eröffnungsspiel

11. Juni

Deutschland vs. Curaçao

14. Juni

Finale in New Jersey

19. Juli


Wer steht fest?

Schaut man auf die aktuelle Auswahl für die Testspiele, lässt sich bereits eine klare Grundordnung erkennen. Trotzdem bleibt bis zur WM noch genug Zeit für Veränderungen und Überraschungen.

Zu den festen Kandidaten zählen nach aktuellem Stand beispielsweise Oliver Baumann, Joshua Kimmich, David Raum, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah oder Florian Wirtz. Auch angeschlagene Spieler dürften sich grundsätzlich keine großen Sorgen machen müssen.

Bei den aktuellen Tests fehlten Aleksandar Pavlovic, Felix Nmecha und Jamal Musiala. Alle drei gelten aufgrund ihrer Vereinsleistungen und ihres bekannten Potenzials weiterhin als sehr wahrscheinliche WM-Kandidaten.


Wer muss noch kämpfen?

Während Defensive und Zentrum bereits relativ klar wirken, bleibt vorne deutlich mehr Bewegung drin. Spieler wie Lennart Karl und Kevin Schade haben es zwar in den Test-Kader geschafft, müssen ihre Rolle aber noch bestätigen.

Dazu kommen Namen wie Leroy Sané oder Leon Goretzka, die von vielen Fans kritisch gesehen werden. Gegen die Schweiz hatten beide keinen besonders erfolgreichen Auftritt. Sané wurde nach seiner Auswechslung sogar klar vom jungen Karl überstrahlt.

Die finale Entscheidung hat aber noch etwas Zeit. Bis dahin dürften Pressemitteilungen und das Testspiel am Montag gegen Ghana zumindest kleine Indikatoren liefern.

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