Wann kann Robin Hack wieder spielen? Gladbach-Star nennt Comeback-Plan

Robin Hack hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Die Fohlen vermissen seine Torgefahr schmerzlich. Offenbar aber nicht mehr allzu lange.
Robin Hack hat das Comeback fest im Blick
Robin Hack hat das Comeback fest im Blick / Christian Verheyen/GettyImages
facebooktwitterreddit

Vergangene Saison gehörte Robin Hack noch zum Gladbacher Stammpersonal. In 27 von 33 Bundesliga-Einsätzen stand der Flügelstürmer in der Startelf der Fohlen. Immerhin vier Tore und acht Vorlagen gelangen dem 27-Jährigen.

25/26 hat Hack noch keinen einzigen Bundesliga-Scorer auf dem Konto. Das liegt vor allem daran, dass Hack erst vier Spiele absolvieren konnte. Seit dem 4. Spieltag fehlte er wegen eines Meniskusrisses im Knie. Nach einem kurzen Comeback mit acht Einsatzminuten Ende November folgte der Rückschlag. Seither fällt Hack aus.

Hack "kann wieder ohne Schmerzen spielen"

"Ich bin in so einen Reizzustand reingekommen, mein Knie kam nicht mehr zur Ruhe", erklärte Hack bei Sky den Grund für seine lange Zwangspause. Mittlerweile scheint das aber überwunden zu sein. "Ich kann wieder ohne Schmerzen spielen", betonte der Angreifer. Und nannte auch gleich noch einen Fahrplan zum Comeback: "Die nächsten zwei, drei Wochen stoße ich wieder zur Mannschaft."

Bis Ende Februar will Hack demnach wieder voll im Teamtraining sein. Wie lange es dann dauert, ehe er nach der langen Verletzung wieder eine ernsthafte Kader-Option wird, bleibt abzuwarten. Vor Mitte/Ende März sicher nicht.

Sein Trainer Eugen Polanski wollte sich vor dem 1:1-Remis gegen Bayer Leverkusen vergangenen Samstag auch nicht zu einer genauen Prognose hinreißen lassen. Den "klaren Fahrplan" müsse Hack "bis zum Ende genau durchziehen". "Wann das der Fall sein wird, kann ich tatsächlich noch nicht sagen", so Polanski.

Grund für die Zurückhaltung am Niederrhein sind die Rückschläge der vergangenen Monate. Nicht nur bei Hack, sondern auch bei Nationalstürmer Tim Kleindienst, für den Polanskis Worte ebenso gelten.

Gladbach vermisst Torgefahr von Hack

Bei Hack "kribbelt" es derweil nach eigener Aussage mit Blick aufs Comeback. Das scheint nicht mehr ganz so weit entfernt. Und könnte der Borussia im Saisonendspurt noch enorm helfen. Hacks Torgefahr über den linken Flügel würde den Fohlen extrem guttun. Nach dem 4:0 zum Jahresstart über Augsburg gelangen der Polanski-Truppe in den folgenden fünf Partien nur noch drei Treffer. 25 Saisontore nach 21 Spieltagen sind für die Gladbacher Ansprüche deutlich zu wenig.

Bis auf Toptorjäger Haris Tabakovic (zehn Saisontore) sucht man verlässliche Torschützen bei den Fohlen vergeblich. Die beiden nächstbesten Torschützen haben lediglich drei Treffer auf dem Konto (Kevin Diks, Shuto Machino).


feed