Wackelt die Verlängerung? England-Klub mit spätem Versuch bei Gnabry
Von Franz Krafczyk

Schon seit Jahren kursieren Wechselgerüchte rund um Serge Gnabry, der inzwischen seit 2017 für den FC Bayern aufläuft. Ob der Offensivspieler im Sommer in seine zehnte Saison bei den Münchnern geht, ist noch nicht vollends geklärt, da sein Vertrag im Sommer endet. Doch gerade für die Kaderbreite ist der 30-Jährige immer noch sehr wichtig, was die vergangenen Wochen und Monate mal wieder gezeigt haben.
Gerade in Abwesenheit des lange verletzten Jamal Musiala wurde Gnabry immer wieder gebraucht. Zwar hat sich in der Offensive hinter Stürmer Harry Kane ein Stamm-Trio aus Luis Diaz, Lennart Karl und Michael Olise herauskristallisiert, allerdings konnte Trainer Vincent Kompany seinen Stars auch dank Gnabry immer wieder Verschnaufpausen einräumen. So steht der gebürtige Stuttgarter in dieser Saison schon bei sieben Toren und acht Vorlagen in 25 Pflichtspielen.
England kein Thema: Gnabry vor Verlängerung beim FC Bayern
Da es im Sommer schwierig werden könnte, einen adäquaten Ersatz für Gnabry zu finden, der sich zudem mit der Rolle des Reservisten zufrieden gibt, wollen die Bayern mit dem Offensiv-Allrounder verlängern. Wie Bild-Fußballchef Tobi Altschäffl berichtet, hat sich Tottenham Hotspur zwar nach der Verfügbarkeit von Gnabry erkundigt, der FC Bayern hat beim Spieler aber Priorität.
Die Spielerseite befinde sich mit den Verantwortlichen des Rekordmeisters "in guten Gesprächen" über eine Vertragsverlängerung. Demnach stehe Gnabry kurz vor einer Unterschrift für zwei weitere Jahre bei den Bayern.
Gnabry muss auf Teil seines Gehalts verzichten
Die Zukunft von Gnabry ist schon seit Wochen ein Thema. Wie im Bild-Podcast "Bayern-Insider" bereits enthüllt wurde, muss der 57-fache Nationalspieler für einen neuen Vertrag Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. Verdiente er bislang noch 17 bis 18 Millionen Euro im Jahr, so soll das neue Jahressalär 15 bis 15,5 Millionen Euro betragen.
Das hängt in erster Linie mit der Rolle von Gnabry zusammen, der bei den Bayern voraussichtlich nicht mehr zur Stammkraft wird. Seinen Wert kann er dafür aber immer wieder als Joker unterstreichen.
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