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Vor Spitzenspiel: Hoeneß adelt VfB-Neuzugang

Grischa Prömel steht vor dem Wechsel zum VfB, fehlt aber ausgerechnet im direkten Duell.
Sebastian Hoeneß singt eine Lobeshymne auf seinen zukünftigen Spieler
Sebastian Hoeneß singt eine Lobeshymne auf seinen zukünftigen Spieler | picture alliance/GettyImages

Grischa Prömel steht vor einem besonderen Sommer. Der 31-Jährige wird die TSG Hoffenheim nach vier Jahren verlassen und sich dem VfB Stuttgart anschließen. Der ablösefreie Wechsel ist bereits fix, beim VfB hat der Mittelfeldspieler einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Zuvor verfolgt Prömel jedoch noch ein großes Ziel: Mit Hoffenheim will er sich für die Champions League qualifizieren.

Trainer nehmen Prömel nach "merkwürdiger" Gelber Karte in Schutz

Ausgerechnet im direkten Duell mit seinem künftigen Klub (Samstag, 15:30 Uhr, Sky) wird Prömel allerdings fehlen. Beim 2:1-Sieg gegen den HSV sah der Sechser seine fünfte Gelbe Karte und ist damit gesperrt. Die Szene sorgte für Diskussionen, da Prömel nach einer Rangelei verwarnt wurde.

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß wollte sich dazu auf der Pressekonferenz vor dem Spiel nicht äußern: "Ich werde mich an Spekulationen nicht beteiligen. Ich weiß nur, dass er nicht zur Verfügung stehen wird. Das ist für mich relevant."

Trotz der Sperre fand Hoeneß deutliche Worte über den zukünftigen VfB-Profi. "Grischa ist für die TSG ein sehr wichtiger Spieler. Ein Spieler, den du gerne im Team hast, ob in der Startelf oder auf der Bank“, erklärte der Coach.

Auch Hoffenheims Trainer Christian Ilzer stellte klar, dass er keine Absicht hinter der Gelben Karte sieht: "Ich hätte nicht einmal eine Sekunde darüber nachgedacht, etwas positiv für meinen neuen Verein zu gestalten."

Prömels kurioser CL-Kampf

Für Grischa Prömel ist die Marschroute klar: Bis zum Saisonende gilt der volle Fokus der TSG Hoffenheim. Trotz des Wechsels zum VfB Stuttgart will der Routinier alles daransetzen, seinen aktuellen Klub noch in die Champions League zu führen. In der laufenden Bundesliga-Saison kommt Prömel auf 31 Einsätze und starke sieben Treffer.

Die Ausgangslage im Kampf um die Königsklasse bleibt dabei hochspannend: Stuttgart und Hoffenheim liegen aktuell punktgleich auf den Plätzen vier und fünf, dicht gefolgt von Bayer Leverkusen. Viel spricht dafür, dass die drei Teams um nur einen verbliebenen Champions-League-Platz kämpfen, da die internationalen Ergebnisse von Freiburg und Bayern in dieser Woche einen weiteren Startplatz für Deutschland in weite Ferne rücken ließen (90min berichtete)

Ob Prömel in der kommenden Saison tatsächlich mit dem VfB Stuttgart in der Champions League auflaufen wird oder doch noch mit seinem aktuellen Klub den Sprung in die Königsklasse schafft, entscheidet sich im anstehenden Saisonendspurt. Klar ist jedoch schon jetzt: Mit seiner Mentalität bringt er genau das Profil mit, das in Stuttgart gefragt ist.


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