Vor Sechs-Punkte-Spielen: Gladbach mit großen Verletzungssorgen

Borussia Mönchengladbach steckt wieder im Abstiegskampf. Ausgerechnet vor den wichtigen Spielen gegen St. Pauli und Köln wackeln jetzt zwei Stammspieler.
Sorgen um Jens Castrop
Sorgen um Jens Castrop | ALEXANDRA BEIER/GettyImages

Aktuell dürfte der Blick auf die Tabelle bei Borussia Mönchengladbach erneut Sorgen bereiten. Nachdem man zum Saisonbeginn bereits eine heikle Phase überstanden hatte, geht es nun darum, so weit wie möglich von den unteren drei Tabellenplätzen wegzubleiben.

Nach dem 1:4 gegen den FC Bayern am Freitag und vor den restlichen Spielen des Spieltags steht Gladbach auf Platz zwölf. Punktetechnisch sind aktuell der 1. FC Köln, der 1. FSV Mainz 05, der FC St. Pauli, Werder Bremen und auch noch der VfL Wolfsburg in gefährlicher Nähe. Damit ist klar: Für das Team von Eugen Polanski geht es in den kommenden Wochen in den Kampf um sichere Tabellenplätze.

Sorgen beim Personal

Gerade die kommenden beiden Partien gegen St. Pauli und Köln können bereits entscheidend sein. Und genau in diese Phase grätschen bei der Borussia gleich zwei Verletzungsfälle hinein, die intern für Unruhe sorgen.

Im Spiel gegen die Bayern musste zunächst Jens Castrop nach einem Zweikampf mit Luis Diaz ausgewechselt werden. Laut einem Bericht der BILD soll er dabei signalisiert haben, dass er Probleme im linken Knie und möglicherweise auch Schmerzen im Adduktorenbereich habe.

Kurz vor dem Schlusspfiff musste dann auch Hugo Bolin runter. Bei ihm war ebenfalls eine kurze Behandlung notwendig.

Polanski bleibt beunruhigt

Nach dem Spiel erklärte Polanski: "Angeblich ist es bei beiden nichts Schwerwiegendes, aber das habe ich schon öfter gehört. Nach den ärztlichen Untersuchungen kam dann manchmal doch heraus, dass es was Schlimmeres ist."

Vor allem ein Ausfall von Castrop gegen St. Pauli oder womöglich sogar gegen Köln wäre ein herber Schlag. Der Trainer sagte über ihn: "Jens ist der vielseitigste Spieler, den wir im Kader haben. Und er tut mit seiner Aggressivität gut, er will immer etwas bewegen."

Damit heißt es für Gladbach: abwarten und hoffen. Selbst bei einem weniger dramatischen Befund dürfte aktuell Vorsicht das wichtigste Stichwort sein, denn das Risiko eines längerfristigen Ausfalls wäre in dieser Phase kaum zu kompensieren.

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