Mit Dayot Upamecano und Jonathan Tah hat sich in der vergangenen Saison ein klares Stammduo in der Innenverteidigung des FC Bayern gefunden. Für Min-jae Kim beispielsweise bedeutete dies, dass er sich hinten anstellen musste. Der Südkoreaner wurde immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht, da er seinem stolzen Preis von 50 Millionen Euro nie wirklich gerecht werden konnte.
Aufgrund der Dreifachbelastung wurde Kim aber schon in der vergangenen Saison regelmäßig eingesetzt, um einem der beiden anderen Innenverteidiger eine Verschnaufpause zu gönnen. Sein Wert wurde zu Beginn dieser Saison noch einmal verdeutlicht: Beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart (5:1) und in Elversberg (2:1) stand der 29-Jährige in der Startelf, nur im Spiel auf Schalke (0:0) musste er auf der Bank Platz nehmen. Hinzu kommt ein 90-minütiger Einsatz im DFB-Pokal gegen den VfL Osnabrück (4:1).
Neuer Vertrag für Kim? Bayern-Bosse planen Gespräche
Während die Bayern im Sommer noch offen für Angebote waren, ist Kim spätestens jetzt kein Verkaufskandidat mehr. Im Gegenteil: Der Rechtsfuß hat in München auch langfristig wieder eine aussichtsreiche Perspektive.
Wie die Sport Bild berichtet, könnte sogar Kims Vertrag verlängert werden. Demnach wollen sich die Bayern-Verantwortlichen schon in diesem Herbst mit dem Spieler zusammensetzen, um über ein neues Arbeitspapier zu sprechen.
Stimmt Kim sogar einer Gehaltskürzung zu?
Grund zur Eile gibt es nicht, da Kims Vertrag noch bis 2028 gültig ist. Eine vorzeitige Verlängerung würde jedoch beiden Seiten Planungssicherheit geben. Zudem dürfte das Thema Gehalt eine zentrale Rolle spielen, schließlich wurde Kim im Sommer 2023 noch als Stammkraft aus Neapel geholt – und er verdient entsprechend. Einschließlich Prämien bezieht er offenbar ein Gehalt von acht bis neun Millionen Euro netto.
Dieses Gehalt könnte nun an seine Rolle als Rotationsspieler angepasst werden. Ob der Spieler einer Kürzung zustimmen würde, ist zwar unklar, allerdings ist es schwer vorstellbar, dass er bei anderen Klubs lukrativere Angebote erhalten würde. Zudem hat er bei den Bayern immer die Aussicht, um Titel mitzuspielen - und kommt dabei regelmäßig auf Einsätze.
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