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Vor Bundesligastart: Supercomputer berechnet Werders Abstiegsgefahr 2026/27

Die Künstliche Intelligenz hat die neue Bundesliga-Saison 10.000-mal simuliert und zeigt, wie groß das Abstiegsrisiko für Bremen tatsächlich ist.
Schafft Werder in der kommenden Saison den erneuten Klassenerhalt?
Schafft Werder in der kommenden Saison den erneuten Klassenerhalt? | picture alliance/GettyImages

Nach einer schwachen vergangenen Saison und Platz 15 möchte der SV Werder Bremen in der neuen Bundesliga-Spielzeit wieder einen Schritt nach vorne machen. Die Grün-Weißen konnten den Abstieg im vergangenen Jahr zwar knapp vermeiden, überzeugten sportlich aber nur selten über einen längeren Zeitraum. Auch in der Vorbereitung und beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal zeigte die Mannschaft von Daniel Thioune noch einige Schwächen.

Dabei stand Werder im Sommer vor einem größeren Umbruch. Mit Mio Backhaus, Karim Coulibaly und Romano Schmid verließen gleich mehrere Leistungsträger den Klub. Immerhin konnte mit Jens Stage eine zentrale Säule der Mannschaft gehalten werden. Gleichzeitig wurde der Kader mit erfahrenen Verstärkungen ergänzt: Ex-HSV-Star Ludovit Reis kommt als Schmid-Ersatz, während mit Eren Dinkci und Niclas Füllkrug zwei weitere bekannte Gesichter nach Bremen zurückkehren.

Vor dem Bundesliga-Start stellt sich deshalb die Frage: Muss Werder erneut um den Klassenerhalt bangen – oder ist in dieser Saison sogar deutlich mehr möglich? Der bekannte Opta-Supercomputer liefert darauf eine datenbasierte Antwort. Die Künstliche Intelligenz hat die kommende Bundesliga-Saison insgesamt 10.000-mal simuliert und daraus Wahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Tabellenplätze und Szenarien errechnet.

Supercomputer sieht knapp 30 Prozent Abstiegsrisiko

Die Prognose des Supercomputers fällt für Werder durchaus gemischt aus. Mit einer erwarteten Ausbeute von ca. 38 Punkten sieht die KI die Bremer zwar nicht als sicheren Abstiegskandidaten, gleichzeitig bleibt das Risiko eines Abstiegs oder der Relegation aber durchaus vorhanden.

In 9,55 Prozent der Simulationen landet Werder auf Platz 17. Weitere 10,30 Prozent sehen die Bremer sogar auf dem letzten Tabellenplatz. Rang 18 ist damit sogar die wahrscheinlichste Position in für die Werderaner. Insgesamt liegt die Wahrscheinlichkeit eines direkten Abstiegs bei 19,85 Prozent.

Weitere 9,40 Prozent der Berechnungen sehen die Grün-Weißen auf Rang 16 und damit in der Relegation. Addiert man beide Szenarien, ergibt sich ein Gesamtrisiko von 29,25 Prozent, dass Werder am Saisonende entweder direkt absteigt oder um den Klassenerhalt kämpfen muss. Umgekehrt liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bremer mindestens Platz 15 erreichen und damit sicher in der Bundesliga bleiben, bei 70,75 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeiten laut Supercomputer

Direkter Abstieg

Relegation

Klassenerhalt

19,85%

9,4%

70,75%

Sogar Europa ist für Werder möglich

Ganz düster sieht die Prognose allerdings keineswegs aus. Der Supercomputer sieht Werder in immerhin 14,41 Prozent der Simulationen auf einem der ersten sieben Tabellenplätze und damit im Europapokal.

Damit zeigt die KI: Zwischen Abstiegskampf und internationalem Geschäft ist für die Bremer in der kommenden Saison offenbar einiges möglich. Der harte Kampf um den Klassenerhalt bleibt zwar das deutlich wahrscheinlichere Szenario, doch Werder hat laut Daten durchaus die Chance, für eine positive Überraschung zu sorgen.

Die Prognose macht damit vor allem eines deutlich: Die neue Bundesliga-Saison könnte für die Grün-Weißen in beide Richtungen ausschlagen. Oberste Priorität an der Weser dürfte dennoch der sichere Klassenerhalt haben.


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