Nach einem turbulenten Sommer mit zahlreichen Veränderungen auf der Trainerposition und im Kader will Bayer 04 Leverkusen in der neuen Bundesligasaison wieder angreifen. Mit Carles Martinez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der der Werkself eine neue Spielidee und eine klare Richtung geben soll. Zwar musste Bayer mit einigen schmerzhaften Abgängen umgehen, allen voran dem Verlust von Alejandro Grimaldo, gleichzeitig sorgt die Transferperiode aber auch für viel Hoffnung.
Mit Neuzugängen wie Kennet Eichhorn, Miguel Gutierrez und vor allem Offensivtalent Afonso Moreira hat Leverkusen seinen Kader gezielt verstärkt und neue Qualität hinzugewonnen. Die Werkself hat sich in den vergangenen Jahren endgültig in der Spitzengruppe der Bundesliga etabliert und gehört inzwischen zu den Teams mit den höchsten Ansprüchen in Deutschland. Auch 2026/27 möchte Leverkusen erneut um die internationalen Plätze kämpfen – vielleicht sogar wieder um den ganz großen Wurf.
Doch wie realistisch sind diese Ziele aus Sicht der Daten? Der Opta-Supercomputer liefert darauf eine Antwort. Die Künstliche Intelligenz hat die kommende Bundesliga-Spielzeit insgesamt 10.000-mal simuliert und daraus eine Prognose für die Abschlusstabelle sowie die verschiedenen Szenarien erstellt. Wir zeigen, wie hoch die Chancen der Werkself auf Europa sind – und ob nach dem historischen Meistertitel 2024 tatsächlich erneut ein Angriff auf die Bundesligakrone möglich ist.
Supercomputer sieht Leverkusen mit guten Champions-League-Chancen
Die Berechnungen des Supercomputers sehen Bayer 04 Leverkusen erneut im oberen Tabellenbereich. Laut KI-Prognose beendet die Werkself die Saison mit einer erwarteten Ausbeute von 57,97 Punkten und gehört damit weiterhin zu den Kandidaten für die internationalen Plätze.
Der ganz große Wurf bleibt allerdings eine deutlich schwierigere Aufgabe. Die Wahrscheinlichkeit, dass Leverkusen am Saisonende erneut die Meisterschaft feiert, liegt laut Supercomputer bei 5,47 Prozent. Damit befindet sich Bayer hinter den Topfavoriten, gehört aber weiterhin zum erweiterten Kreis der Titelanwärter.
Deutlich realistischer ist der erneute Einzug in die Champions League. Die KI berechnet für die Werkself eine Wahrscheinlichkeit von 52,65 Prozent, die Saison auf einem der ersten vier Plätze abzuschließen. Die Chancen auf die Europa League liegen bei 18,56 Prozent, während ein Platz in der Conference League mit 6,54 Prozent angegeben wird.
Damit sieht der Supercomputer Leverkusen trotz des weiterhin laufenden großen Umbruchs nach wie vor als Spitzenteam der Bundesliga. Die Werkself bleibt demnach ein ernstzunehmender Kandidat für die internationalen Plätze – der Weg zurück in die Champions League dürfte allerdings kein Selbstläufer werden. Denn auch mehrere Konkurrenten starten mit großen Ambitionen in die neue Saison und kämpfen um die begehrten Plätze.
Die Wahrscheinlichkeiten laut Supercomputer
Meister | Champions League | Europa League | Conference League |
|---|---|---|---|
5,47% | 52,65 % | 18,56% | 6,54% |
Stand: 24. August, 15:00 Uhr
