Nach einer erfolgreichen Entwicklung in den vergangenen Jahren musste Eintracht Frankfurt zuletzt einen Rückschlag verkraften. Ein enttäuschender achter Tabellenplatz, mehrere Trainerwechsel und das gescheiterte Experiment mit Albert Riera sorgten für eine unruhige Saison. Erstmals seit der Spielzeit 2020/21 spielt die Eintracht in dieser Saison nicht international.
Nun wollen die Hessen wieder angreifen und in der Bundesliga eine wichtige Rolle spielen. Mit Adi Hütter steht ein neuer, aber bestens bekannter Trainer an der Seitenlinie, der die Mannschaft weiterentwickeln und zurück in die Erfolgsspur führen soll. Nach den starken Auftritten der vergangenen Jahre hat sich Frankfurt längst als ambitionierter Bundesligist und regelmäßiger Europapokal-Kandidat etabliert.
Doch wie realistisch sind die Ziele der Eintracht aus Datensicht? Der Opta-Supercomputer liefert darauf eine Antwort. Die Künstliche Intelligenz hat die kommende Bundesliga-Spielzeit 10.000-mal simuliert und daraus eine Prognose für die Abschlusstabelle sowie verschiedene Szenarien erstellt. Wir zeigen, wie hoch die Chancen der Frankfurter auf Europa sind – und ob die Eintracht erneut den Sprung auf die internationale Bühne schaffen kann.
Supercomputer sieht Frankfurt im engen Rennen um Europa
Die Prognose des Supercomputers zeigt: Eintracht Frankfurt muss sich in der neuen Bundesliga-Saison auf einen engen Kampf um die internationalen Plätze einstellen. Mit einer erwarteten Ausbeute von rund 43 Punkten sieht die KI die Hessen im Mittelfeld der Tabelle.
Der Sprung in die Champions League bleibt laut Simulation möglich, aber schwierig. Die Wahrscheinlichkeit, am Saisonende einen der ersten vier Plätze zu belegen, liegt bei 9,0 Prozent. Noch unrealistischer erscheint dagegen ein Platz in der Europa-League-Zone: Für Rang fünf oder sechs berechnet der Supercomputer eine Chance von insgesamt 5,0 Prozent. Auch die Qualifikation für die Conference League ist mit 5,8 Prozent ein mögliches Szenario.
Insgesamt landet die Eintracht laut Prognose in knapp 20 Prozent der Simulationen auf einem Europapokalplatz. Die deutliche Mehrheit der Berechnungen sieht Frankfurt jedoch außerhalb der internationalen Ränge – die Wahrscheinlichkeit für eine Saison ohne Europapokalteilnahme liegt entsprechend bei rund 80 Prozent.
Am häufigsten endet die Simulation mit einem neunten Tabellenplatz. Diese Platzierung unterstreicht: Die Eintracht bleibt ein Kandidat für Europa, muss für den erneuten Sprung auf die internationale Bühne aber eine außergewöhnlich starke Saison hinlegen.
Die Wahrscheinlichkeiten laut Supercomputer
Meister | Champions League | Europa League | Conference League |
|---|---|---|---|
0,33% | 8,98% | 5,00% | 5,82% |
Stand: 26. August, 12:00 Uhr
