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Vor Abstiegskracher gegen Mainz: Werder bangt um mehrere Leistungsträger

Trainer Daniel Thioune muss vor dem Kellerduell erenut mehrere Ausfälle auffangen.
Verletzungssorgen zwingen Thioune zum Improvisieren
Verletzungssorgen zwingen Thioune zum Improvisieren | NurPhoto/GettyImages

Beim SV Werder Bremen bleibt die personelle Lage vor dem wichtigen Bundesliga-Duell gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag, 15:30 Uhr, DAZN) angespannt. Zwar geht Werder mit Rückenwind aus zwei Siegen in Folge in das Heimspiel, doch Trainer Daniel Thioune muss weiterhin die Ausfälle mehrerer Stammspieler kompensieren. Besonders schmerzhaft ist das erneute Fehlen von TorjägerJovan Milosevic, der wegen anhaltender Rückenprobleme weiterhin nicht zur Verfügung steht.

"Er hatte letzte Woche noch große Schmerzen, die sind leider nicht abgeklungen", erklärte Thioune auf der Pressekonferenz vor der Partie. "Daher ist ein Einsatz weiterhin nicht möglich und wir müssen jetzt schauen, wann er wieder zur Verfügung steht." Eine konkrete Prognose über ein mögliches Comeback könne derzeit niemand abgeben.

Agu, Mbangula, Lynen & Stark auf der Kippe

Neben Milosevic bereiten auch weitere Spieler dem Trainerteam Sorgen. Die Einsätze von Felix Agu und Samuel Mbangula sind weiterhin offen. Beide konnten zuletzt nur eingeschränkt trainieren und sind laut Thioune keine Kandidaten für die Startelf: "Ob sie schon Kandidaten für den Kader sind, werde ich kurzfristig entscheiden. Beide sind erst diese Woche teilweise wieder eingestiegen."

Auch hinter den Einsätzen von Senne Lynen und Niklas Stark stehen noch Fragezeichen. Beide konnten in der Trainingswoche bislang nicht vollständig mit der Mannschaft arbeiten. "Beide kehren am Freitag ins Training zurück. Dann müssen wir sehen, wie sie auf die Belastung reagieren", erklärte Thioune.

Viele Ausfälle schränken Optionen ein

Insgesamt muss Werder weiterhin auf zahlreiche verletzte Profis verzichten. Neben Milosevic fallen auch Amos Pieper, Maximilian Wöber und Karim Coulibaly aus. Auch Mitchell Weiser und Victor Boniface stehen weiterhin nicht zur Verfügung.

Thioune weiß deshalb, dass seine Möglichkeiten begrenzt sind. "Mit den Ausfällen werden die Optionen natürlich weniger", sagte der Trainer. Gleichzeitig vertraut er auf die Spieler, die zuletzt mit 4:1-Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin auf dem Platz standen: "Die Jungs, die begonnen haben, haben es gut gemacht. Die Chance ist groß, dass wir mit einer ähnlichen Mannschaft wieder starten."

Die voraussichtliche SVW-Startelf gegen Mainz

Backhaus - Sugawara, Stark (Malatini), Friedl, Deman - Lynen (Bittencourt), Stage, Puertas - Grüll, Schmid - Njinmah

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