Vor Abstiegsgipfel: Aussprache zwischen Ultras und Werder-Team
Von Yannik Möller

Eigentlich wollte sich die Mannschaft nach der bitteren und womöglich noch folgenschweren Niederlage beim FC St. Pauli den mitgereisten Anhängern stellen. Doch die Fans von Werder Bremen signalisierten frühzeitig, dass sich die Spieler dieses Mal besser direkt in die Kabine begeben sollten.
Was aufgrund vermeintlicher Sensibilität seitens der Fans bereits für das ein oder andere lobende Wort gesorgt hatte, könnte aber genauso gut die anwachsende Anspannung symbolisieren. Immerhin ist Werder am vergangenen Wochenende erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Gleichzeitig wird damit deutlich: Die Mannschaft wird den Fan-Support definitiv brauchen.
Nach Austausch mit Fans: Werder kann wieder auf den Support hoffen
Dahingehend können sich die Bremer aber wohl wieder berechtigte Hoffnungen machen. Informationen der Bild zufolge gab es dieser Tage einen Austausch zwischen dem Mannschaftsrat und Vertretern der Ultras.
Bei dem Treffen sollen die gegenseitigen Erwartungen ausgetauscht worden sein, wie es heißt. Während die Fans verbesserte Leistungen einforderten, haben die anwesenden Werder-Profis versichert, alles für den Verein und den Klassenerhalt zu geben. Dabei dürfte auch beidseitig die Bedeutung der Unterstützung seitens der Anhänger thematisiert worden sein. Insbesondere vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim ist das ein wichtiges Signal.
Es ist also davon auszugehen, dass das Team von Daniel Thioune voll unterstützt wird, um diesen so wichtigen Heimsieg einzufahren.
Passend dazu hatte mit Peter Niemeyer der Leiter des Profibereichs betont: "Wir wollen im Spiel alles tun, damit der Funke von der Mannschaft auf die Tribüne überspringt. Wir müssen zeigen, dass wir Haltung haben und den Bock umstoßen wollen. Das ist entscheidend."
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