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Von wegen Shoppingtour: So plant Gladbach mit den Reitz-Millionen

Von den über 20 Millionen Euro, die Borussia Mönchengladbach für Rocco Reitz bekommt, können die Fohlen offenbar nur einen Bruchteil reinvestieren.
Rouven Schröder steht ein kniffliges Transferfenster bevor
Rouven Schröder steht ein kniffliges Transferfenster bevor | Christian Verheyen/GettyImages

Rocco Reitz ist ein richtiges Gladbacher Urgestein. Er durchlief die gesamte Jugendakademie und ist mit gerade einmal 23 Jahren bereits Vize-Kapitän der Borussia. Umso schwerer wiegt sein Abgang im Sommer in Richtung RB Leipzig.

Allerdings bringt dieser den Gladbachern auch eine hübsche Summe ein. Rund 20 Millionen Euro, um genau zu sein. Damit ist die finanzielle Zukunft des Vereins, der zuletzt einen rigorosen Sparkurs fuhr, gesichert. Große Sprünge auf dem Transfermarkt sind aber trotzdem nicht drin.

Keine Shoppingtour

Das berichtet die Sport Bild. Demnach können die Fohlen von den 20 Millionen Euro nur acht direkt wieder in den Kader investieren. Darin ist die Ablöse von zwei Millionen Euro für den derzeit noch geliehenen Mittelfeldprofi Hugo Bolin bereits inkludiert.

Der Großteil der Ablöse fließt stattdessen in die Konsolidierung des Vereins. Mit den Reitz-Millionen sollen die noch zu hohen Gehaltskosten, Lizenzierungskosten und Verluste getilgt werden. Das ist notwendig, da Gladbach nach einem Minus von 2,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024 auch 2025 rote Zahlen schreiben wird.

Spagat für Schröder

Damit sind trotz des Reitz-Transfers weitere Abgänge von Leistungsträgern im Sommer also nicht ausgeschlossen. Zuletzt gab es hier immer wieder Gerüchte um mögliche Abschiede von Torhüter Moritz Nicolas oder Flügelstürmer Franck Honorat. Beide gehören zu den wertvollsten Profis im Gladbacher Kader.

Sportdirektor Rouven Schröder wird also auch im Sommer vor allem wieder als Verkäufer gefragt sein. Große Sprünge sind trotz der Reitz-Millionen nicht möglich. Es bleibt spannend, welche kreativen Lösungen sich der 50-Jährige überlegt.

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