Der endgültige Abschied von Julien Duranville schien schon kurz bevor zu stehen, dann wurde es in den vergangenen Tagen ziemlich leise um den 20-jährigen Belgier. Der Wechsel zu Olympique Lyon scheint aber dennoch nicht mehr in Gefahr zu geraten.
Im Gegenteil: Wie Sky am Freitagabend berichtet, hat sich der BVB mit OL nun endgültig auf ein Ablöse-Modell für den Flügelstürmer geeinigt. Die Zahlen waren allerdings zuvor schon derart berichtet worden.
Medizincheck Anfang nächster Woche
Heißt: Es bleibt bei einer maximalen Ablöse in Höhe von 8,5 Millionen Euro inklsuvie Bonuszahlungen. Der BVB erhält zudem eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 20 Prozent.
Duranville wird beim französischen Traditionsklub einen langfristigen Vertrag über fünf Jahre bis 2031 unterschreiben. Für Anfang kommender Woche sei der Medizincheck anberaumt. Geht alles glatt, wird der Deal für den Tempodribbler im Anschluss offiziell verkündet werden.
Dortmund hatte Duranville Anfang 2023 für satte 13 Millionen Euro von RSC Anderlecht verpflichtet. Zwar ließ der Belgier sein enormes Potenzial immer wieder mal aufblitzen, konstant konnte er in Schwarzgelb aber nie abrufen. Was auch an zahlreichen Verletzungen lag. In der abgelaufenen Rückrunde war er in die Schweiz zum FC Basel verliehen.
Dort lief er 16 Mal in der Super League auf, zehnmal von Beginn an. Mit zwei Toren und einem Assists fiel die Ausbeute aber recht mager aus. Für den BVB hatte Duranville 27 Profi-Einsätze absolviert und dabei lediglich je ein Tor und eine direkte Vorlage erzielt.
Eine neue Chance wollte Trainer Niko Kovac dem Belgier offenbar nicht mehr geben. Mit dem Verkauf zwei Jahre vor Vertragsende verkommt Duranvilles Zeit beim BVB endgültig zum Flop. Jetzt dürfte man in Dortmund auf eine Leistungsexplosion in Lyon hoffen. Dank der Weiterverkaufsbeteiligung könnte aus dem Transfer-Minus dann später doch noch ein -Plus werden.
Bis dahin ist es für Duranville aber noch ein sehr weiter Weg...
