Völler-Ansage: So steht es um ter Stegen mit Blick auf das DFB-Tor

DFB-Sportdirektor Völler macht klar: Ter Stegen muss regelmäßig spielen, sonst droht ihm bei der WM 2026 die Bank.
Marc-André ter Stegen bangt um seinen Stammplatz im DFB-Tor
Marc-André ter Stegen bangt um seinen Stammplatz im DFB-Tor / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
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DFB-Sportdirektor Rudi Völler sorgte im Sport1-Doppelpass mit mehreren pikanten Aussagen für Aufsehen und stieß damit erneut die Torwart-Debatte im Hinblick auf die WM 2026 an. Zwar gilt Marc-André ter Stegen auf dem Papier weiterhin als klare Nummer eins im deutschen Nationalteam, doch seine Position ist keineswegs unangreifbar.

Sollte der Barça-Keeper auch weiterhin nur die Rolle des Ersatzmannes beim FC Barcelona bekleiden, könnten sich die Chancen für Oliver Baumann, Alexander Nübel oder auch Noah Atubolu erhöhen, das deutsche Tor beim Turnier im kommenden Sommer zu hüten.

Rudi Völler stellte dabei unmissverständlich klar, dass die sportliche Situation ter Stegens aufmerksam verfolgt werde: "Ich kann verraten, dass Marc-André im engen Austausch mit Julian Nagelsmann und Torwarttrainer Andreas Kronenberg steht. Denn eines ist klar: Er muss spielen.“

Nach Verletzungsmisere: ter Stegen in Barcelona im Hintertreffen

Marc-Andre ter Stegen wechselte bereits im Sommer 2014 für rund zwölf Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona und etablierte sich dort sofort als Stammtorhüter. In seiner Zeit bei den Katalanen gewann der deutsche Nationalkeeper zahlreiche Titel, darunter die Champions League sowie insgesamt sechs spanische Meisterschaften. Zur Saison 2024/25 wurde er zudem von Cheftrainer Hansi Flick zum Haupt-Kapitän der Mannschaft ernannt.

Nach vielen erfolgreichen Jahren im Barça-Trikot geriet der 33-Jährige in der laufenden Spielzeit sportlich ins Hintertreffen. Bereits in der Vorsaison hatte ihn ein Riss der Patellasehne monatelang außer Gefecht gesetzt. In der Vorbereitung auf die aktuelle Saison folgte die nächste Hiobsbotschaft: Eine schwere Rückenverletzung warf den Torhüter erneut zurück und kostete ihn letztlich den Stammplatz. Diesen übernahm Neuzugang Joan García. Der 24-jährige Spanier überzeugte seit seiner Ankunft nachhaltig und spielte sich rasch vor dem Deutschen fest.

Ziel WM 2026: Ter Stegen vor Winterwechsel

Vor dem Hintergrund der Weltmeisterschaft 2026 wird ein Vereinswechsel für ter Stegen zunehmend wahrscheinlicher. Besonders DFB-Sportdirektor Rudi Völler befürwortet einen solchen Schritt: "Wir sind uns alle einig, dass wir es ihm wünschen würden. Es sind noch knapp zwei Wochen bis zum Ende der Transferperiode.“

Laut Bild-Informationen befindet sich ter Stegen bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem abstiegsbedrohten FC Girona, der aktuell Rang 13 in der La Liga belegt. Demnach könnte der Torhüter bis zum Sommer auf Leihbasis nach Girona wechseln, um dort die dringend benötigten Einsatzzeiten im Hinblick auf die WM 2026 zu sammeln.


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