Es ist wirklich kaum zu glauben, aber Borussia Mönchengladbach ist aktuell vom Pech verfolgt. Einige spannende neue Spieler wurden im Sommer an Bord geholt, doch vier davon sind jetzt verletzt.
Auf der Rechtsverteidiger-Position bekam Joe Scally ursprünglich die Freigabe, einen neuen Klub zu finden. Doch da sich Yukhym Konoplya (Innenbandriss im Knie) beim Testspiel in Essen (2:1) und Daiki Hashioka (Nackenverletzung) direkt zum Bundesliga-Auftakt bei RB Leipzig (0:3) verletzt haben, ist der US-Amerikaner für die Fohlen wieder unverzichtbar.
Am härtesten hat es Enzo Leopold getroffen: Der Neuling von Hannover 96 hat sich ganz bitter einen Kreuzbandriss zugezogen. Zuletzt hat Last-Minute-Transfer Nicolas Kühn dann noch einen Muskelbündelriss erlitten. Und Zento Uno ist nach seinem Muskelfaseriss noch keine Option für den Bundesliga-Kader, er soll zunächst in der U23 eingesetzt werden.
Ein unglücklicher Zustand, der auch Schröder sprachlos macht. "Tatsächlich habe ich das in dieser Form noch nicht erlebt", sagte der 50-Jährige gegenüber der BILD. "Wir fragen uns natürlich auch, was wir hätten tun können. Den Rasen im Training kürzer mähen, das Testspiel in Essen absagen - aber das ist ja alles keine Lösung. Es gibt einfach keine Erklärung für diese Situation."
Nguefack als einer der Profiteure
Schröder richte seinen Blick jedoch nach oben und verwies auf die Nachrücker, die sich nun präsentieren können. "Wir haben einen starken Kader, vertrauen jedem einzelnen Spieler. Das ist jetzt eben auch die Chance für die Jungs, die bisher hinten dran waren", meinte der Fohlen-Sportchef.
Beispielsweise Mathieu Nguefack nutzte seine Chance nach dem Leopold-Ausfall und durfte nach einer ersten guten Einwechslung in Leipzig direkt am zweiten Spieltag gegen die SV Elversberg (3:4) von Beginn an anstelle von Kevin Stöger ran. Trotz eher schwacher Performance gegen den saarländischen Aufsteiger könnte der 18-Jährige auch beim SC Freiburg wieder den Vorzug von Eugen Polanski erhalten.
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