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Vieira-Deal vom Tisch? Neue HSV-Chefin lässt aufhorchen

Der HSV hofft weiter auf eine kostengünstigere Option für einen Verbleib von Fabio Vieira. Die Hoffnungen scheinen aber zu schwinden...
Fabio Vieira
Fabio Vieira | picture alliance/GettyImages

Schon weit vor dem Saisonende äußerte sich der Hamburger SV vergleichsweise offen zu den Bemühungen, Fabio Vieira auch über die Leihe hinaus zu halten und ihn bestenfalls für einen spürbar niedrigeren Preis als die vereinbarte Kaufoption (lag bei 22 Millionen Euro) vom FC Arsenal loszueisen.

Und obwohl dieses Vorhaben kompliziert und unwahrscheinlich war, so machten sich die HSV-Fans doch etwas Hoffnung – gerade weil es seitens der Vereinsverantwortlichen stets diese ehrliche und mutige Herangehensweise gab.

Daher überrascht es nicht sonderlich, dass nun umso verstimmter auf die Aussagen von Kathleen Krüger reagiert wird. Die 41-Jährige ist die neue Sportvorständin des Klubs und hat sich zu Vieira geäußert. Dieser sei zwar "ein herausragender Spieler", der "technisch unfassbar versiert" sei. So sei es verständlich, dass die Fans ihn weiterhin in Hamburg sehen möchten – was auch für die Verantwortlichen gelte.

Dennoch betonte sie: "Gleichzeitig muss man die Realität betrachten. Ein Spieler mit dieser Qualität liegt preislich in einem Regal, das kann man so klar sagen, das nicht das Regal des HSV ist." Dadurch, dass nun "gewisse wirtschaftliche Lücken" aus den letzten Jahren aufzuholen seien, sei "der aufgerufene Preis für uns nicht darstellbar".

HSV gibt Hoffnungen um Vieira aber noch nicht final auf

Gänzlich und ganz offiziell abschließen wollte Krüger die Bemühungen um Vieira damit aber trotzdem noch nicht. "Claus Costa versucht gemeinsam mit Arsenal, kreative, smarte Lösungen zu finden. Ob uns das am Ende des Tages gelingt, wissen wir nicht", führte die neue Sportchefin aus. Große Hoffnungen, so dürften diese Aussagen wohl auch zu verstehen sein, sollten sich die HSV-Anhänger aber eher nicht machen.


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