Es ist nicht Magath: Wolfsburg beschäftigt sich mit dieser Trainer-Rückkehr

In Wolfsburg zeichnet sich ein weiterer Trainerwechsel ab. Doch anstatt von Felix Magath könnte mit Dieter Hecking ein anderer Rückkehrer zum erhofften Retter werden.
Dieter Hecking soll in Wolfsburg ein Thema sein
Dieter Hecking soll in Wolfsburg ein Thema sein / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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Am Sonntagnachmittag wurde der VfL Wolfsburg völlig chancenlos vom VfB Stuttgart abgefertigt. Mit dem 4:0-Heimsieg der Schwaben beförderte der abgeschlossene Spieltag die Wölfe auf den 17. Tabellenplatz. Damit nimmt der befürchtete Abstieg noch mehr Formen an.

Als "nicht gesund" bezeichnete Yannick Gerhardt bei DAZN den aktuellen Zustand des VfL. "Wir kämpfen komplett ums Überleben, wir müssen das annehmen, wir kämpfen um jeden einzelnen Scheiß-Punkt."

Daniel Bauer, der für den frühzeitig entlassenen Paul Simonis übernommen hatte, scheint inzwischen ebenfalls vor seinem Aus zu stehen. "Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen und die Atmosphäre und die Kultur innerhalb des Klubs aktuell nicht bundesligatauglich sind", resümierte der Wolfsburg-Coach. Für den Klassenerhalt brauche es "ein anderes Mindset in der gesamten Struktur".

Hecking hat noch immer einen engen Draht zu den Wölfen

Mittlerweile scheint sich aber eher die Frage zu stellen, wer anstelle von Bauer diese Aufholjagd starten soll. Informationen des kicker zufolge wird ein erneuter Trainerwechsel in Wolfsburg wieder "intensiv diskutiert".

Felix Magath, der zuletzt mit einer potenziellen Rückkehr zum VfL in Verbindung gebracht wurde, scheint jedoch kein ernsthaftes Thema zu sein. Zumindest seien bislang "keine Gespräche" mit dem 72-Jährigen geführt worden, wie mit Sebastian Rudolph der Aufsichtsratsvorsitzende beteuerte.

Stattdessen gibt es offenbar Gedankenspiele um Dieter Hecking. Auch er war bereits in Wolfsburg tätig, stand zwischen dem Frühjahr 2013 und dem Herbst 2016 beim zurzeit abstiegsbedrohten Klub an der Seitenlinie. Laut dem kicker habe er nach wie vor "eine enge Verbindung" zum VfL. Mit Diego Benaglio sitzt beispielsweise einer seiner ehemaligen Spieler im Aufsichtsrat.

Es wird abzuwarten sein, ob sich diese Gedankenspiele zeitnah konkretisieren. Klar ist: Die Lage von Wolfsburg ist ebenso dramatisch wie gefährlich. Sollte nicht zeitnah ein Turnaround stattfinden, während sich zuletzt mit dem FC St. Pauli ein Konkurrent um den Klassenerhalt wieder erfolgreicher zeigte und Werder Bremen zumindest gegen den 1. FC Heidenheim wieder einen Sieg einfahren konnte, könnte aus dem Abwärtstrend schnell ein regelrechtes Zusammenfallen werden.


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