VfB-Zögern verhindert Transfer von Mittelfeld-Juwel nach Salzburg - Bericht

Für Mirza Catovic und den VfB Stuttgart lag ein lukrativer Deal auf dem Tisch. Das Zögern der Schwaben soll aber einen Transfer des 18-Jährigen nach Österreich verhindert haben.
Mirza Catovic bleibt vorerst in Stuttgart
Mirza Catovic bleibt vorerst in Stuttgart / DeFodi Images/GettyImages
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Bis Freitag um 17 Uhr war das Transferfenster in Österreich geöffnet. Trotzdem kam ein möglicher Zugang für RB Salzburg nicht zustande. Der Klub stand demnach kurz davor, den 18-jährigen Mirza Catovic vom VfB Stuttgart zu verpflichten.

Laut einem Bericht von Sky Sport waren die Österreicher bereit, bis zu 3,5 Millionen Euro Ablöse zu zahlen und dem VfB eine Rückkaufoption über zwölf Millionen Euro zu gewähren. Allerdings soll Stuttgart erst am Freitagmorgen grünes Licht gegeben haben, was bereits zu spät für die Abläufe hinter einem fristgerechten Transfer gewesen sein soll. Zudem soll noch ein Anschlussvertrag beim VfB für die eingebaute Rückkaufoption gefehlt haben.

Heiß begehrt und ohne Chance

Auch bei Salzburg soll die sehr späte Entscheidung für Verwirrung gesorgt haben. Gleichzeitig ist das Zögern der Stuttgarter bei Catovic keine völlig neue Entwicklung. Das Mittelfeld-Talent ist schon lange Stammspieler in der eigenen U23 in der 3. Liga und trainiert immer wieder bei den Profis mit. In der laufenden Saison stand am Ende jedoch nur ein einziger Bankplatz in der Europa League bei den Profis zu Buche.

Entsprechend groß ist das Interesse von außen. Zuletzt soll die TSG Hoffenheim laut dem kicker wegen Catovic angefragt haben. Allerdings soll die von Stuttgart geforderte Rückkaufoption ein No-Go für Hoffenheim gewesen sein.

Wann kommt Klarheit um das Talent?

Damit wird vor allem eines deutlich: In Stuttgart hält man viel von Catovic. Ein Abgang soll möglichst kontrolliert werden, im Zweifel mit einem Sicherheitsnetz über eine Rückkaufoption.

Gleichzeitig bleibt die sportliche Realität für das Talent schwierig. Vor ihm stehen mit Angelo Stiller, Atakan Karazor, Chema und Nikolas Nartey gleich vier Konkurrenten. Catovic besitzt in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2028. Bis dahin braucht es jedoch eine klare Perspektive, damit die positive Entwicklung auch mit Einsätzen belohnt wird.


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