Für Badredine Bouanani (15 Millionen Euro) und Jeremy Arevalo (7,5 Millionen Euro) hat der VfB Stuttgart in der abgelaufenen Saison viel Geld in die Hand genommen.
Der sportliche Output ließ bislang aber zu wünschen übrig: Während Arevalo, der im Winter von Racing Santander kam, lediglich eine halbe Stunde Spielzeit bei den Profis bekam, waren es bei Bouanani immerhin knapp 1.000 Einsatzminuten. Der Algerier, zuvor bei OGC Nizza unter Vertrag, hatte mit nur zwei Vorlagen und zwei Vorlagen allerdings eine magere Ausbeute und stand nur selten in der Startelf von Sebastian Hoeneß.
Wer denkt, dass die Schwaben mit den zwei teuren Neuzugängen schon die Geduld verlieren, irrt jedoch. Laut neuesten Angaben des kicker traut man sowohl Bouanani als auch Arevalo weiterhin den Durchbruch zu, weshalb sogar eine mögliche Leihe bei beiden Akteuren "kategorisch ausgeschlossen" wird. Der Plan des VfB ist ganz klar: Die beiden 21-Jährigen sollen sich in Stuttgart durchsetzen und dort den nächsten Entwicklungsschritt gehen.
Gerade bei Arevalo, der zuvor nur in der zweiten spanischen Liga aktiv war, war es ohnehin klar, dass er ein wenig Anlaufzeit benötigen würde. "Arevalo ist ein Zukunftsprojekt. Er wird die Qualität in unserem Kader nachhaltig sichern", wird Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zitiert.
Bei Bouanani dürfte man sich etwas mehr versprochen haben, doch auch er hatte es mit seinem Wechsel kurz vor dem Deadline Day nicht leicht. "Er kam in die Bundesliga in eine Mannschaft mit guten Spielern. Eine schwierige Situation für ihn", meinte Hoeneß.
Klar ist aber natürlich auch, dass der Konkurrenzkampf für beide Spieler immens ist: Arevalo hat im Sturm Deniz Undav und Ermedin Demirovic vor der Nase, während Bouanani im offensiven Mittelfeld mit Jamie Leweling, Tiago Tomas, Bilal El Khannouss, Nikolas Nartey und Chris Führich zu kämpfen hat.
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