VfB Stuttgart verkündet zwei Kader-Änderungen für die Europa League
Von Simon Zimmermann

Der VfB Stuttgart hat als Tabellenelfter der Ligaphase in der Europa League den direkten Einzug ins Achtelfinale verpasst. Für die Playoff-Runde haben sich die Schwaben aber souverän qualifiziert. Dort wird der Bundesliga-Vierte am 19. und 26. Februar auf den schottischen Traditionsklub Celtic treffen.
Kurios: Die Grünweißen aus Glasgow waren in der vergangenen Saison noch der Playoff-Gegner des FC Bayern in der Champions League. Der deutsche Rekordmeister hatte dabei mit Celtic überraschend seine liebe Mühe.
Die zeitgenaue Ansetzung der Playoff-Duelle gegen Celtic
- Hinspiel: Donnerstag, 19. Februar 2026, 21 Uhr Celtic Park, Glasgow (Schottland)
- Rückspiel: Donnersag, 26. Februar 2026, 18:45 Uhr, MHP Arena, Stuttgart
In der laufenden Saison zeigen sich die Schotten aber deutlich wankelmütiger. An der Seitenlinie steht mit Martin O'Neill bereits der dritte Cheftrainer dieser Spielzeit. Deutlich weniger Grund für Veränderung gibt es dagegen beim formstarken VfB.
Zwei Kader-Änderungen: Nartey schon wieder mit dabei
Allerdings darf jeder Klub vor der K.o.-Phase im Europapokal den Kader noch einmal anpassen. Bis zu drei neue Spieler können gemeldet werden. Die Stuttgarter verkündeten am Freitagvormittag, dass sie zwei Änderungen vornehmen.
Demnach werden Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic gestrichen. Das Duo ist aktuell nicht einsatzfähig und befindet sich im Aufbautraining. Fit sind dagegen Verteidiger Ameen Al-Dakhil und Mittelfeldspieler Nikolas Nartey, die nun zum Europa-League-Aufgebot zählen.
Überraschend kommt das nicht. Zumal vor allem Nartey zu einer der großen Positiv-Erscheinungen dieser Saison zählt. Der 25-jährige Däne schien nach elend langer Verletzungsseuche schon vor dem Abschied zu stehen. Der VfB gab ihm im vergangenen Sommer dennoch einen neuen Einjahresvertrag. Mittlerweile ist Nartey endlich konstant fit und darf regelmäßig ran. 18 Einsätze stehen in der Bundesliga schon zu Buche, zehn von Beginn an.
Und auch in der Europa League kam Nartey bereits zweimal als Joker zum Einsatz, obwohl er zunächst gar nicht für den Kader gemeldet wurde. Möglich machte das die Verletzung von Ermedin Demirovic. Als der Angreifer ausfiel, durften die Schwaben Nartey für diese Zeit nachnominieren. Als Demirovic für die letzten beiden Vorrundenspiele gegen die Roma und Young Boys wieder fit war, musste Nartey aber wieder aus dem Aufgebot weichen.
Al-Dakhil wird derweil wohl auch in der Europa League hauptsächlich als Backup eingeplant sein. Der 23-jährige Innenverteidiger spielt in dieser Saison mit erst drei Startelf-Einsätzen und vier Einwechslungen eine Nebenrolle. In Stuttgarts Defensive haben sich andere Konkurrenten festgespielt. Jeff Chabot, Ramon Hendriks und Finn Jeltsch stehen in der Innenverteidiger-Hierarchie klar vor Al-Dakhil. Dazu steht auch noch Luca Jaquez zur Verfügung.
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