Zuletzt deutete alles darauf hin, dass Dan-Axel Zagadou den VfB Stuttgart in diesem Sommer verlassen muss. Sein Vertrag läuft aus und eine Verlängerung schien nicht in Sicht. Doch nun die Kehrtwende: Eine Verlängerung ist plötzlich ganz nah!
Wie die Bild berichtet, steht Zagadou vor der Unterschrift. Der neue Vertrag soll demnach sehr leistungsbezogen sein. Bedeutet: Der Verteidiger erhält ein niedriges Grundgehalt, dafür hohe Einsatz- und Punktprämien. So kann der VfB sicherstellen, dass Zagadou nur dann abkassiert, wenn er gesund bleibt und spielt.
Zagadou bislang einer der Topverdiener
Angesichts von Zagadous elendig langer Krankengeschichte ist das aus Vereinssicht eine gute Lösung, die das Risiko deutlich minimiert. Zurzeit soll der Franzose noch 3,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen - eine Summe, welcher er angesichts seiner vielen Ausfälle nicht gerecht werden konnte.
Was aus VfB-Sicht doppelt ärgerlich war: Fällt ein Spieler länger aus, muss der Verein eigentlich nur die ersten sechs Wochen das volle Gehalt bezahlen - anschließend zahlt die Berufsgenossenschaft. Laut Bild-Angaben gab es in Zagadous aktuellem Vertrag jedoch eine Klausel, die Stuttgart zwang, das Gehalt selbst zu zahlen. Dies sei bei seiner Verpflichtung 2022 so vereinbart worden und sorgte dafür, dass die Schwaben viel Geld latzen mussten, sportlich aber nur wenig von Zagadou hatten.
Zwar soll es bislang noch keine Unterschrift geben, doch dem Bericht zufolge seien alle Beteiligten positiv gestimmt, dass der Deal durchgehen wird. Darüber dürften sich auch seine Mitspieler freuen, denn Zagadou ist im Team sehr beliebt und nimmt trotz seiner vielen Ausfälle eine wichtige Rolle in der Kabine ein.
Es wäre dem 26-Jährigen so sehr zu wünschen, dass er nun endlich wieder gesund bleibt. In der laufenden Saison kam er für die Profis erst fünfmal zum Einsatz.
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