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VfB Stuttgart tütet Vertrags-Coup ein

Die Schwaben haben in der sportlichen Führung nun Planungssicherheit.
Fabian Wohlgemuth verlängert beim VfB Stuttgart
Fabian Wohlgemuth verlängert beim VfB Stuttgart | picture alliance/GettyImages

Frohe Kunde beim VfB Stuttgart vor dem Saisonstart! Wie die Schwaben offiziell bestätigten, hat Fabian Wohlgemuth seinen Vertrag im Ländle vorzeitig verlängert.

Der Sportvorstand des VfB hat einen neuen Kontrakt bis 2029 unterschrieben. Ursprünglich war Wohlgemuth nur bis 2027 an den VfB gebunden, weshalb in der Personalie durchaus Druck drauf war.

Eigentlich sollte Wohlgemuths Verlängerung schon längst eingetütet sein, doch wie die Bild erläutert, hatten sich die Verhandlungen zuletzt in die Länge gezogen. Der 47-Jährige hatte anscheinend auf eine Ausstiegsklausel gepocht, was eine durchaus brisante Konstellation ergeben hätte. Schlussendlich hat Wohlgemuth jedoch eingelenkt, sodass er in seinem neuen Vertrag keine festgeschriebene Exit-Option besitzt.

Eine Ausstiegsklausel des Sportvorstands wäre ehrlicherweise auch nur schwer zu vermitteln gewesen, schließlich achten die Verantwortlichen bei der Kadergestaltung penibel darauf, solche Optionen bei den eigenen Spielern zu vermeiden. Wenn dann ausgerechnet der Sportchef eine Ausstiegsklausel bekommen hätte, hätte das ein ziemlich heuchlerisches Bild ergeben.

Wohlgemuth war im Dezember 2022 als Sportdirektor vom SC Paderborn nach Stuttgart gewechselt und durfte sich im Sommer 2024 über eine Beförderung zum Sportvorstand freuen. Der gebürtige Berliner hat beim VfB seitdem ganze Arbeit geleistet und viele kluge Deals eingetütet. Seine wohl beste Entscheidung war es aber, Sebastian Hoeneß im April 2023 als neuen Cheftrainer zu installieren.

Da Hoeneß ebenfalls noch etwas länger – und ohne Ausstiegsklausel – an den VfB gebunden ist (bis 2028), steht den Schwaben mit solch fähigen Leuten auf der Kommandobrücke eine rosige Zukunft bevor.

"Gemeinsam haben wir für den VfB in den vergangenen Jahren vieles auf einen guten Weg gebracht. Mit meinen Kollegen im Vorstand um unseren CEO Alexander Wehrle, mit Sebastian Hoeneß und Christian Gentner, im Nachwuchsleistungszentrum mit Stephan Hildebrandt und bei unseren VfB-Frauen mit Sascha Glass. Unsere Namen stehen dabei stellvertretend für alle VfB-Mitarbeiterinnen und VfB-Mitarbeitern, die mit ihrer täglichen Arbeit das Rückgrat dieses besonderen Clubs bilden. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wohin wir wollen – und wissen zugleich, dass zwischen einer guten Idee und ihrer erfolgreichen Umsetzung immer auch die notwendige Konsequenz, Geduld und Beharrlichkeit liegen. Wir benötigen die volle Energie und Bereitschaft aller Beteiligten. Ich freue mich darauf, auch in Zukunft ein Teil davon zu sein", teilte Wohlgemuth mit.


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