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Bericht: VfB Stuttgart nimmt WM-Kapitän ins Visier

Sollte es in der VfB-Abwehr einen Abgang geben, wäre Stuttgart vorbereitet.
Ladislav Krejčí
Ladislav Krejčí | Doug Zimmerman/ISI Photos/GettyImages

Der VfB Stuttgart war im bisherigen Transfersommer noch recht entspannt. Mit Grischa Prömel und Tim van der Leij kamen erst zwei neue Gesichter an Bord, dazu wurde Bilal El Khannouss nach seiner Leihe fest verpflichtet.

Demnächst könnte aber etwas mehr Fahrt reinkommen: Wie die Bild berichtet, ist ein tschechischer WM-Fahrer ins Visier der Schwaben gerückt! Demnach ist der VfB an Ladislav Krejci interessiert.

Der 27-Jährige stand bei allen drei Gruppenspielen Tschechiens in der Startelf und ist darüber hinaus Kapitän seiner Mannschaft. Bei der 1:2-Pleite gegen Südkorea könnte Krejci sogar als Torschütze glänzen – generell war der Innenverteidiger einer der wenigen Tschechen, die bei der WM einen guten Eindruck hinterließen.

Auf Klubebene steht Krejci noch bis 2030 bei den Wolverhampton Wanderers unter Vertrag, die stolze 30 Millionen Euro für den Tschechen auf den Tisch gelegt hatten. Durch den Premier-League-Abstieg der Wolves ist Krejcis Zukunft aber offen.

Ohne Abgang kein Krejci-Transfer für Stuttgart möglich

Selbst wenn die Engländer die 30 Millionen Euro nicht mehr reinholen können, günstig wird Krejci in keinem Fall. Deshalb ist klar, dass der Tscheche nicht einfach so vom VfB zu finanzieren wäre. Laut Bild-Angaben können sich die Schwaben den 27-Jährigen nur leisten, wenn es vorher einen Abgang im Ländle gibt, der Geld reinbringt.

Als realistischste Kandidaten werden Jeff Chabot und Ramon Hendriks genannt; gerade beim Niederländer scheint ein Wechsel in diesem Sommer möglich, da er erst kürzlich ein Vertragsangebot des VfB abgelehnt hat (90min berichtete). Aber auch um Chabot gibt es immer wieder Gerüchte, insbesondere in Italien scheint der 28-Jährige begehrt.

Sollte einer der beiden Stammspieler den VfB verlassen, wäre Krejci der Topkandidat, um den Abgang abzufangen, so die Bild. Vorbereitet wären die Stuttgarter also.


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